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Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur · 1883-01-01 · V. und VI. (1883) · page 117

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Journal
Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
Volume
V. und VI. (1883)
Date
1883-01-01
Page
– (sequence 117)
Language
German
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113 nügend Gebrauch gemacht wurde,1) so wird man Herrn Dr. Kohut zunächst besonderen Dank dafür wissen, dass in seiner Ausgabe im Texte des Aruch die Fehler verbessert, die Lücken ausgefüllt, die Ungenauigkeiten beseitigt und die Varianten notirt und besprochen hat. Betreffs der Completirung des Aruch durch Einreihung neuer Artikel und der etymologischen Erklärung der einzelnen Wörter, um welche es dem Herausgeber besonders zu thun ist, ist indes eher zu viel als zu wenig geleistet worden. Der Verfasser ist durch sein ausserordentlich reiches Wissen, durch seine umfassende Belesenheit, seine vielseitigen Sprackkenntnisse, seinen hingebenden Fleiss und seinen eindringenden Scharfblick in vollem Masze dazu befähigt, ein den Wortschaz der rabbinischen Literatur erschöpfendes und erklärendes Lexikon zu liefern, aber dadurch, dass, wie es hier geschieht, der Aruch zur Grundlage eines solchen gemacht und auf selber ein Material von Citaten, Bemerkungen und Neuheiten aufgeschichtet wird, welches dazu dienen soll, aus ihm ein vollständiges, dem practischen Gebrauche entsprechendes Wörterbuch zu machen, werden doch zwei Aufgaben mit einander vermischt, die bei ihrer Verwandtschaft und Aehnlichkeit sich nicht gut vereinen lassen. Die Zusäze dürften, wenn sie noch so wertvoll sind, wenigstens quantitativ nicht zu dem Umfange anwachsen, dass der Text durch sie zu sehr zerstückelt wird und die Bestaudtheile desselben manchmal in ihrer Mitte nur wie Inseln aus dem Meere hervorragen. Im Interesse der äusseren Ökonomie des Werkes wäre es sehr zu wünschen, dass — mit Ausname der neuen Artikel, bei denen die neue Signirung genügt — die Zusäze hinter den einzelnen Abtheilungen des Werkes ihren Plaz finden, oder in anderer Schrift gedruckt werden. Das Buch würde überhaupt viel gewinnen, wenn sich der Herausgeber einer grösseren Knappheit und Maszhaltung befleissigen, Wiederholungen vermeiden, Zusammenstellungen, die seinem Wissen Ehre machen, aber der Wissenschaft keinen eigentlichen Nuzen bringen, unterlassen, und Vermutungen, die des Breiten ausgeführt und doch nicht recht angenommen, ja manchmal hinterdrein gegen bessere Erklärungen aufgegeben werden, unausgesprochen lassen oder mit Rücksicht auf ihre etwaige Brauchbarkeit nur in Kürze darlegen würde. Diese Vereinfachung liesze sich besonders da erzielen, wo bereits in anderen Werken gleiches gesagt ist und ein Hinweis auf dieselben genügte. So hätte z. B. die lange Anseinandersezung ף Einen handschriftlichen Aruch benuzt Abraham Saraval :m Commentar zu סדר המעמיוח (Ed. Amst. 1681). Über אביר bemerkt er (221b)'p^D בערוך כתיבת יד בערך אביי ז״ל והחכם ר ב י א ב ר ה ם בן החכם רכ״י שעיר׳ ז״ל שמע שלכך נקרא אביי ע״ד נוטי־יקון אשר בך ירוחם יתום ר״ת אביי.... 237 •יז*;לרמה שהקב״ה ירחם אותו a.□והערוך בע׳ חתם כתב בקני 8

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