Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Journal
- Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Volume
- V. und VI. (1883)
- Date
- 1883-01-01
- Page
- – (sequence 104)
- Language
- German
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100 שאני צריך לנחמה כדאיתא באיכה זו ט י נחמו נחמו עמי בגיט׳ נחטוני נחטוני .עמי ביה עטי קרי כלומר עמדי תנחמו ג״כע״כ• Daa stück Jaikut 11. 1010 (vgl. Friedman zu Pesikta rab. 139 a A. 35) stammt wahrschiinlich aus diesem ״kleinen Echa-Midrasch.“ Ein Stück aus einem מדרש איכה מדר״זל 3״ י giebt Asuiai 104 פתח עינים a. III. Die Sesostris - Mauer» In dem Verzeichnisse der Söhne Israelis (Gen. 46, 8—28) wird, wie bereits die alten Commentatoren bemerken, ein Name vermisst. Die Haggadisten machen verschiedene Versuche, die hier Vorgefundene Lücke zu er־ klären oder zu ergänzen (s. Gen. rab. c. 94 und die in Ed. Wilna p. 350 Note 5 verzeichneten Parallelen, denen noch Tanchuma Bamidbar 16 und Jaikut I, 690 hinzuzufügen ist). Chama b. Chanina schliesst aus der überflüssig scheinenden Bemerkung □אשר ילדה אותה ליי במצרי (Num.26, 59), dass Jochebed mitgerechnet wurde. Ihr Name konnte hier nicht angeführt werden, weil sie noch nicht zur Welt gekommen war, allein sie wurde bereits zu den siebzig Personen gezält, weil ihre Geburt nahe bevorstand. Von כמצרים meint der Haggadist, dass es hier soviel als ״an den Thoren Aegyptensבפיילי של מצרים) ״ Tanch. 1. c.לפתח מצרים) bedeute. Der babylonische Talmud (Sota 12) hat hierfür den Ausdruck ״zwischen den Mauernזו יוכבד שהורתה כדרך ולידתה בין החומות) ״), den auch Ps. Jonatan adoptirt (ביני שוריא Gen. 46, 26, Num. 26, 59). Derselbe kann nicht als eine andere:Bezeichnung des Begriffes ״Grenze“ angesehen werden, da diese nicht so ganz vereinzelt dastehen könnte; es muss hier wol eine bestimmte Localität gemeint sein, die auf dem Wege zwischen Palästina und Aegypten zu suchen ist. Es lässt sich nun in der That nachweisen, dass an der Ostgrenze Aegyptens, wo dieselbe zu suchen wäre, fortificatorische Bauwerke standen, welche unter dem Namen ״die Mauer“ bekanht waren. ״Die östliche Seite von Aegypten“ berichtet Diodor (I, 57), ״schüzte der König (Sesostris) gegen die Einfälle von Syrien und Arabien her durch eine Mauer, die er von Pelusium bis HeliopoJis durch die Wüste führte, 1500 Stadien lang.“ Auch in den geographischen Listen aus der Ptolenäerzeit wird eine Localität in dieser Gegend genannt, welche ״die Mauer“ oder ״die Mauern“ hiess, die nach Brugsch (la sortie des Hebreux d’Egypte etc. Alexandrie 1874 p. 31) mit der Sesostrismauer identisch ist. Derselbe Aegyptologe hat den Namen dieser Mauer (ta־Anb) auch auf