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Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur · 1883-01-01 · V. und VI. (1883) · page 103

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Journal
Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
Volume
V. und VI. (1883)
Date
1883-01-01
Page
– (sequence 103)
Language
German
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99 a. a. 0.) woi kaum dem Abchir zuzutheilen. Da dieser Midrasch nachgewiesenermaszen zu den Quellen gehört, aus denen Tobia b. Elieser geschöpft hat (Buber Einl. zu לקחטוב P• 14), s0 siud sicherlich manche Agada’s, die wir bei ihm lesen, demselben entnommen. Mit Sicherheit lässt sich dies von einer in einem jüngeren Pesiktawerke befindlichen Haggada (Jellinek BhM. VI. p. 40 Asgsw. ויבא משה) hehaupten , da die scheinbare Verschiedenheit beider Stücke eigentlich nur durch ungenaue Textirung entstanden ist.1) Im J. 1832 dachte Zunz noch an die Möglichkeit, dass Midrasche zu Hiob und Jesaia, von denen er Spuren ent־ deckt, aufzufinden sein werden (a. a. 0. S. 270). Aus den Citaten des Commentartor R. Ber Cohen, (Lev. rab. 15, 92) Num. 16) konnte auf deren Existenz nicht geschlossen werden, denn sie weisen auf die entsprechenden Stelleu im Jalkut (II, 916 1,121) hin und ist aus demselben Grunde auch nicht mit Reifmann (in einem Briefe von 1881) zu vermuten, dass selber einen Midrasch zu den 12 Propheten gekannt hat (מ״ב zu Num. r. c. 16 s. v. ושפחהכותיח und ib. 20 Ed. Wilna § 22), da Jalkut II. 591 und 538 gemeint sind. Aus Midrasch Job citiren Isak v. Akko (bei Jellinek Mose b. Nachman’s Dissert. p. 36) und der arab. Pentateuchcommentar bei Steinschneider (Verz. d. hebr. Hdschr. in Berlin p. 65). — Neben den untergegangenen Midraschim sind auch noch manche alte Stücke aufzusuchen, die als Boraita circulirten. Der in Rokeach No. 362 unter dem Namen פרקי דר׳ יוסי angeführte haggadische Tractat (s. Asulai s. v.) enthielt die Berachot 4 a angeführte Boraita in anderer Recension. In anderer Bearbeitung erscheint dieselbe im Anhänge zu תפוחי זהב Ed. Mantua 110b; sie wird 117 a בריתא דר״ יוסי genannt. In Rokeach No. 317 wird aus מעשה הגאונים eine Reihe halachischer und haggadischer Aussprüche über die Zurückziehung der Frauen während der Menstruation angeführt, die, da sich keine Quelle für sie nachweisen lässt, ohne Zweifel zu der alten nur noch in einzelnen Fragmenten zurückgebliebenen Nidda-Boraita gehörten (s. Jahrb.II.S. 124—126).3) Eleasar von Worms ist auch die Kunde eines sonst völlig verschollenen Midrasch zu verdanken. In dem Commentar zu den Haftara’s (Ed. Warschau 1878 p. 15 b) bemerkt er nämlich zu Jes. 40,1: הקב״ה אומר נחמוני נחמוני 1) In Jalkut fehlt nach א^רי das hier unmöglich zu übergehende ולא! יהיה לך,dafür muss inB.h M. p.40Z. 1 v.u. gelesen werden: ילאתשא [קיי□ אברהם של הרימותי ירי אל ה׳] וזכור קזם מסף [של] וטבוח טבח [והכן] כבד קי□ יצחה שהושיטund isfc p.41 zwischen z 3 u.4 eiczuschaiten לאתענהקים אברהם שהעיד וכל (wie J•)• Dass Josef den Sabbat gehalten, wird aus dieser Stelle auch in Mechilta zu Exod. 13,19 (Ed Friedm. 24 b) Gen. rab. c. 92 und Parallelst. bewiessen. Danach ist Jahrb. 4. S. 134 A. zu berichtigen. 2) Hier ist ישעיה £ ויצא zu lesen. 3) Aus derselben Quelle schöpft vielleicht ס׳ המקצועות l*1 Schaare Dura 61 a. 7*

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