Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Journal
- Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Volume
- V. und VI. (1883)
- Date
- 1883-01-01
- Page
- – (sequence 99)
- Language
- German
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…/2418846-2418859--1005-2419896- Visual Library
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95 A (S. 0. s.) מר זוטרא רב נוריא מר זוטרא רב יעקב רב מיגס רב נחמיה רב אבדימי B (Juch.) מר וזטרא רב גיריא מר זוטרא רב יעקב רב שמעיה רב נינא רב מיגש רב מיסא רב נחמיה רב אבדימי C. (Schalsch.) זוחרא גוריא זוטרא יעקב מיקס נחמיה אבדימי פנחס חצוב ר' יעקב, רבי פינחס, -׳ עזריה ר' חצוב רביעקב [רב] פנחס ר' חצוב Wie lange der Stammvater des Archipherekitenhauses, Mar Sutra, fungirt und worin seine Wirksamkeit bestanden hat, ist nicht bekannt. Es könnte wol sein, dass er, der doch von der in den babylonischen Schulen damals vorherrschenden Thätigkeit wohl Kenntniss hatte, auch in den palästinischen Schulen darauf hingewirkt hat, dass das vorhandene Lehrmaterial zusammengetragen werde und in dieser Zeit der palästinische Talmud verfasst wurde, doch ist bei dem gänzlichen Mangel historischer Zeugnisse hierüber nichts Gewisses zu statuiren. Da Mar-Sutra höchst wahrscheinlich in frühem Alter zu seiner Würde gelangt ist, so ist anzunehmen, dass die bekannte Verordnung Justinian’s über das Vorlesen der heiligen Schrift in den Synagogen (558 s. Grätz a. a. 0.) in seine Functionszeit fällt. Der Widerspruch gegen das Vorlesen der griechischen Übersezung in den Synagogen, das sonst in Palästina vielleicht gar nicht so ungewöhnlich war, ist dann sicherlich von ihm ausgegangen.1) Es scheint, dass die Archipherekiten ihren Siz in Tiberias hatten und dortselbst Mar-Sutra seine neue Heimat gefunden hat. Die רישי כהנא דיהודיא דטבריס (Brief d. Bischofs Simeon bei Assem. bibl. or. I. 879, s. Grätz a. a. 0. S. 432) sind doch wol die officiellen Leiter der palästinischen Judenheit, die ךי^י ח-קא, und ist die Ungenauigkeit der Titelbezeichnung nur darauf zurückzuführen, dass dem Bischof, dem es nicht unbekannt war, dass die jüdischen in anderer Form wiederholt und den Titel ריש פיךקא lu ראש סנהדרין verwandelt. Offenbar schlosz derselbe mit den Worten שמינים ושבעה יורות ובולם שמונים ושבעת כלל שמותם (was wo! sagen will: Alle Generationen sind in diesen Namen begriffen). Das Weitere ist eine von einem Zeitgenossen des zulezt genannten Archipherekiten zur Ergänzung der bereits vorhandenen Liste hinzugefügte Notiz. Dass אביו in 211אבדימי emendiren ist, versteht sich von selbst. 1J Unter der deren Vortrag neben dem verlesenen Schrifttexte verboten wird, hat man sich wol die in den Synagogen üblich