Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Journal
- Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Volume
- V. und VI. (1883)
- Date
- 1883-01-01
- Page
- – (sequence 92)
- Language
- German
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88 wörtlich in den ersten Theil seines Werkes aufgenommen.1) Geradezu ganz aus Stücken jenes Buches und des Bussbriefes mit Hinzuname einzelner anderer Excerpte zusammengesezt ist die oft gedruckte Moralschrift des R. Isak b. Elieser.2) Der Verfasser ist nur noch durch eine Bemerkung bekannt, die in einer Glosse eines Hamburger Raschi-Manuscripts aus einer Schrift desselben mitgetheilt wird.3) Dass er mit R. Mose b. Elieser ha-Darschan in persönlichem Verkehr gestanden hat, ist nicht sicher, aber doch mehr als wahrscheinlich.4) Dieser lebte um 1280 in der Gegend um Erfurt, währenddem sein Vater, der als Verfasser eines Commentars zum Jezirabuehe und eines aus Zahlen- und Buchstabendeutungen bestehenden Auslegungswerkes , wie auch einer Zionide bekannt ist, wahrscheinlich in Würzburg gewohnt hat 5 &) und in מעגלי קצירה Ed. Homburg 17 a) von diesem Sittenbuche, dass darin die Grundlagen der Religion und die Geheimnisse der Gottesfurcht dargelegt seien. Auch Asulai (שה״ג H. 76 יה) spricht von demselben mit begeisterungsvollem Lobe. *) 0. ch. No. 2. 50 ם' היראה .«) וימהר לקום כאורהb, 51a), 1b. וכשינעול מנעליו וה das. No. 4. 51 וירחץ בנקיון בפיןa. No. 24 כי 51 עיקר מצוותה על זכירת המצוות a, No. 64 51 וצריך להאריך בדל״תb. 2) ס' הגן• Ich citire nach Ed. Amsterdam 1713. Bei Natan Spiro (יין המשומר Ed. Venedig 35a) wird es fälschlich R. Jehuda d.F. zugeschrieben• 3) Bei Berliner Raschi p. 374 aus Cod. Hamburg 37 (s. Steinschneider Katalog der hebr. Handschriften in Hamburg S.8)מיסודו של ר' יצחקו בר אליעזר* Dass der Verf. des הגן gemeint ist, darf als gewiss angenommen werden 4) Aus den Worten 2 •°) קבלתי ממהר״ר משה בן י־זר״ר אליעזיי דרשן) folgt nicht mit Notwendigkeit, dass er diese Mittheilung direct empfangen hat, vielmehr lässt der Passus כי קבלתי אותו מאדם גדול (c.6) auck darauf scblieszen, dass ihm dieselbe als von einem groszen Manne herrührend bezeichnet wurde. Ein Seitenstück zu ihr ist die קבלת מהר״ר משה דרשן bei Hirz Treves Gebetbuchscom. zu אל מלך יושב für Festtage, wo wol derselbe gemeint ist. Vgl. auch Cod. d. Paris 716 u. 1120 &) Zwei Gutachten von R. Mose b. Elasar sind in Resp, Meir b. Baruch Ed. Prag 963, 965 aufgenommen. Aus Maimoniot (יבום No. 25. vgl, Resp. M. b. B. Ed. Lemberg. No 310) geht hervor, dass er im J. 1272 bereits mit Meir b. Baruch in Correspondenz gestanden hat (s. Zunz g. Vortr. S. 416 A. c.). An ihn ist auch das in Mose Minz’s Resp. No. 10 mitgetheilte Schreiben des R. Meir b. Baruch gerichtet, in welchem dieser ihm eine wörtliche Abschrift