Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Journal
- Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Volume
- V. und VI. (1883)
- Date
- 1883-01-01
- Page
- – (sequence 89)
- Language
- German
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85 Autorschaft für die ״Grundlage der Busse“ (Jesod teschuba) betitelte Schrift als gesichert anzusehen.1) Jüngere Autoren haben von dem in diesen kleineren Arbeiten R. Jona’s aufgesammelten Stoffe reichlich Gebrauch gemacht, ohne sich erst direct auf ihn zu berufen. In dem R. Ascher b. Jechiel zugeschriebenen Sittenbüchlein, in welchem die Bussepistel zur Lecttire für die Neumondswoche empfolen wird,2 3 *) wird der Einfluss derselben ziemlich merkbar. Wol wird es für zweifelhaft gehalten, dass die Ermahnungen, die dieser Schrift als Einleitung vorangehen (oder als Anhang ihr beigegeben sind), ursprünglich zu ihr gehörten.5) ף Diese Schrift, die ebenfalls in Schaare Zion abgedruckt ist, hat Ahron Kohen (Orchot Chajira 102 a No. 26) fast ihrem ganzen Inhalte und Wortlaute nach aufgenommen. Er schreibt sie ausdrücklich R. Jona zu (■ בחב ה״ר יונה ז״ל סדר דרכי החשיבה)• in Koibo No. 67 ist r. Jona’s Name weggelassen. Auffallend ist, dass bei Zunz (z. Gesch. u. Lit. S. 146) deshalb ein ״Ungenannter“ als Verfasser erscheint. Diese Schrift R* Jona’s ist wol auch in Cod. De Rossi 166, 3 (anders Zunz z. Gesch. S. 126) enthalten wie in einem Ms. (Jahrb. III. S. 99 No. 10) 2) הנהגית (edirt mit תפוחי זהב Mantua 1623) Einl. No. 16. Die mit dem Verse אורה חיים למעלה ע־ beginnende Einleitung bildet in jüugeren Ausgaben den Schluss des Werkchens. In Ed. Luneville 1806 (hinter Eisak Tyrnaus מנהגים) und 1807 (mit הגן ׳מ, ךךןי־ אי* ץ 'D u• s• w.) sind die auf No. 12 folgenden Paragraphen weggelassen, in מענלי קצירה ist dieses Stück ganz verschwanden. Für ר״ח No. 16 (wie auch in שבטמוסר c13 ־) hat bereits Ed. Prag 1626 יראש השנה das auch Lipmann Heller in der jüdisch-deutschen Übersezung beibehält; in אגרת התשובה (52 a) wird das Lesen des Briefes für jede Woche empfolen. 3) Zunz z. Gesch. u. Lit. S. 567) hält es für ausgemacht, dass dieses Stück, das er aus Tefilla Amsterdam 1681 kennt, von unbekannter Hand dem eigentlichen Texte hinzugefügt wurde. Da aber bereits Ed. Mantua 1623 dasselbe darbietet, so wird hier wol an eine spätere Unterschiebung kaum zu denken sein. Auch in שבט מיסר U* c•) wird es im Namen R. Ascher’s reproducirt. Die Ed. Vened. 1579 kaun hier nicht zu Rate gezogen werden, da nicht nur die Einleitung, sondern nahezu zwei Drittel des Textes in derselben fehlen; sie enthält, wie ich aus dem mir vorliegenden Abdrucke in 0י שנים (s* Jahrb. II. S. 171 A.) ersehe, blos 50 von denl32 Paragraphen. Die Versezungen (§ 68, das in die alphabetische תקנה zwischen § 42—43 und § 69, das zwischen § 44—45 gehört) haben alle gedruckten Texte.