Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Journal
- Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Volume
- V. und VI. (1883)
- Date
- 1883-01-01
- Page
- – (sequence 83)
- Language
- German
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Seeleneigenschaften bei B. III, 10 (vgl. auch c. g. p. 181) und in Gabirol’s Schema wird daher nicht als ein Beweis dafür anzusehen sein, dass lezterer das Buch der Herzenspflichten benuzt hat (Kaufmann Theelogie d. Bachja S. 8 A. 2), sondern das entgegengesezte Verhältniss, für das noch andere Momente sprechen, bestätigen.*) BachjVs Buch scheint nicht viel verbreitet und auch nicht besonders gewürdigt worden zu sein. Ob Maimonides davon Kenntniss gehabt, ist zweifelhaft.**) Von den Citaten bei Ibn-Esra ist eines sicher, das andere nicht nachweisbar.***) Kimchi benuzt es einmal, ohne es zu nennen, Naehmani, dem die Gelegenheit, darauf hinzuweisen, nicht gefehlt hätte, lässt es unbeachtet, ein Citat bei Meiri ist bereits von Dukes nachgewiesen worden.f) Elasar von Worms lässt ihn ungenannt, *) G. (6a) giebt als eigentlichen Zweck seiner Arbeit die Belehrung über die Anwendung der der Seele inhärenten Eigenschaften an (\מפד שד איר־ שרוב בני ארס איום יודעים להנהג את מדוחם ולשמש בהם ע״דמוסר השבל ראיתי שאחבר בהם דבייס המספיקים כוללים חרבה מספור הסרות ו או פ וי שמושם• Das bezweckt auch b. iii, 10 gemäss der Inhaltsangabe 111, 1 (בספור דרך השמוש בבל מרה ממדותינו במקומה vgl. auch c. 10 Anf. (באופני שמושם)• Für die Behandlung dieses Themas nach solcher Richtung hin hat offenbar G. das Vorbild gegeben. **) Im Mischnacommentar zu Berachoth c. 9 No. 7 scheint M. die Auseinandersezung B.’s II, 8 zu missbilligen (Briefliche Mittheilung Reifmanns). ***) Für רבעו דאיי (Ibn-Esra zu Deut. 32, 89) hat eine alte Ausgabe wie auch eine Handschrift (s Schiller-Szinessy Catal.of hebr. Ms. of Cambridge p. 12) ר' בחיי und in der That entspricht B.IV, 4 (p. 234) ganz genau der von Ibn- Esra angeführten Meinung (Rappaport 11 בכירי העתים• S. 95) Nach Jesod Mora c.VI. soll B. einen pentateuchischen Anhaltspunkt für die Pflichtmässigkeitdes Hallelgebetes nachgewiesen haben.(ואסר רב בחיי כי הוא תהילתך והלא אלך;יך Ed. Creizenach p. 26 und so auch ein Codex Ms), vgl. Semak No. 146; Simon b. Zemach 10 זהר הרקיע a, Askari לךןו־ךים Fd. Venedig 23 b., Chagis י•׳3 7 פתיל תפלח Saul Kohen 114 נתיב מצותיך a., wo weder B. noch Ibn-Esra erwähnt werden. Bei Lippman zu Sapha 15b, wird Rappaports Citirung missverstanden. f) Die diesbezügliche Bemerkung, Jahrb. IV. S. 104 hat bereits Dukes Nachal p. 61.