Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Journal
- Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Volume
- V. und VI. (1883)
- Date
- 1883-01-01
- Page
- – (sequence 80)
- Language
- German
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76 Anschein, als ob er Einzelnes, das er aus G.’s Ethik der Benutzung für wert hält, zugleich auch berichtigen und in anderem Sinne wiedergeben wollte. Wenn z. B. G. sagt, dass, wenn der Fromme den Menschen wolgesinnt ist und dieses Wolwollen von ihnen auch erwiedert wird, er gewisslich auch die Gnade Gottes besitze und auch die Feinde ihm dann friedlich entgegenkommen, denn so heisse es (Spr. 16, 7): Wenn dem Herrn die Wege des Menschen gefallen, macht er seine Feinde ihm ergeben, so will das B. nur theilweise gelten lassen und verwendet daher diesen Gedankenstoff in anderer Weise. Der böse Trieb, lehrt er, werde den Menschen bereden wollen; nach der Erwerbung des göttlichen Wolligefallens auch um die Geneigtheit der Menschen sich zu bemühen, die doch auch als ein Zeichen des ersteren angesehen werde. Da sei die Antwort darauf, dass das Streben nach dem Beifall aller Menschen durchaus nicht geboten sei, vielmehr sorge Gott in seiner Gnade selbst dafür, dass mit dem, dessen Wege vor ihm recht sind, auch die Feinde Frieden machen. Man habe es nur als einen Beweis der göttlichen Gnade, die er gewiss in dieser Art seinen Feinden nicht zu Theil werden lässt, anzusehen, wenn man bei den Menschen in Gunst steht, aber nach ihrem Lobe zu streben, sei keineswegs Art der frommen Männer.*) Nicht zu übersehen ist hier auch, dass sowie G. auch B. in der Einleitung zu seinem Werke den Vernunftgründen ממדות הנפש« Das demonstrative והיא kann sich nur auf שפלות beziehen; Baumgarten’s, Übersezung: ״sie ist eine der Seelentugenden“ ist unzutreffend. *) 0. iv, 2. □וכשהאדם הצדיק רוצה בבני האדם ובני האדם רוצי בו בידוע שהמקום רוצהו ועוד ששונאיו משלימין עסו כמ שא* הה ברצות ה' וגד• Dagegen b. v, 5. (p. 270,271. vgl. vn. 10 (p, 336). ישוב לפתותך י ויאמר לך . ראוי לך להנהיג עצמך ג״ב לפרוע קצת חובית ב״א כי ברצותם אותך תהיה תפארתך ״ . ע״ב השתדל במה שיפיק רצונם חשב עליו אינו מחייב להשתדל במשיכת רצון כל הבריות כ״ש ברצות ה׳ וגי וכן מי שכל הבריות * . . רוצים את מעשיו הוא לראיה . על רצות הבורא אותו אבל שיהיה האדם החסיד משתדל במה שישבחוהו ב״א על עבודתו לאלהים אין וה ממנהגי החסידים•