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Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur · 1883-01-01 · V. und VI. (1883) · page 24

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Journal
Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
Volume
V. und VI. (1883)
Date
1883-01-01
Page
– (sequence 24)
Language
German
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IRI
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20 bereitet, ist aller Wahrscheinlichkeit iiach ״) ונמצהwir wollen laufen“) zu lesen. V. 5. Dass der Schlusssaz in משפטי כא1ר יצא zu einen־ diren sei, hat bereits Hitzig gezeigt, aber auch aus חצבתי und הרגתים ist kein rechter Sinn herauszubringen. Einen Unglückliehen Emendationsversuch macht Krochmal, indem er für ersteres ״) חשפתיich habe mich offenbart“), für letzteres □הגרתי ״)ich liess sie überströmen“) einsezt. Der Prophet will hier sicherlich sagen, dass die in v. 4 geschilderte Unbeständigkeit der besseren Gesinnung in Israel immer Gegenstand der Rüge und des Tadels seitens der Propheten gewesen sei und es sich immer herausgestellt habe, dass das Recht auf Seite Gottes sei. Gott hat wegen jenes Wankelmutes wider Israel gestritten (vgl. 4, 1), ihm seine Verderbtheit nachgewiesen und sein Recht ist klar wie das Licht hervorgegangen. Die Männer, durch die er seinen Streit geführt, sind die Propheten, durch deren Reden wurde Israel sein Unrecht vor Augen gestellt. Da hier wahrscheinlich dieser Gedanke ausgedrückt werden soll, so ist wol zu lesen: על בן הרי ב יחי בנביאים היוכהתים ״ באמרי פי ומשפטי באיר יצאdarum habe ich gestritten (mit Israel) durch die Propheten, habe sie (Israel) widerlegt durch die Reden meines Mundes und mein Recht ist wie das Licht hervorgegangen“. Einen gleichen Gebrauch des ב finden wir auch 12, 14; בגבאים und באמרי פי sind offenbar hier parallel und gleichbedeutend. In v. 6 und 7 wird der Inhalt der durch die Propheten verkündeten Mahnungen angegeben; ״denn Liebe verlange ich und nicht Opfer, Gotteserkenntniss mehr als Brandopfer; sie aber haben nach Menschenweise den Bund übertreten, sind da mir untreu geworden“ (über □באד vgl. Hitzig z. St.; in Levit. rab. c. 6 wird aus 11, 9 bewiesen, dass der Prophet hier den menschlichen Wankelmut bezeichnen will). V. 8—10. Dieses Stück scheint mit Ausschluss von בי זמה עשו das zu שם בגדו בי (v. 7) gehört, ebenfalls an den Unrechten Ort geraten zu sein und zwischen 7, 1 und 2 zu gehören. In Kap. 7 sollen, wie aus v. 1 erhellt, die einzelnen Sünden namhaft gemacht werden, welche die 6, 1 gewünschte

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