Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Journal
- Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Volume
- IV. (1879)
- Date
- 1879-01-01
- Page
- – (sequence 199)
- Language
- German
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192 Von hier ab werden nämlich hermeneutische Normen besprochen, die weder zu diesen noch zu den 13 Regeln R. Ismaels gehören und dennoch in der Traditionsliteratur in Anwendung kommen. — Von No. 75 (וועד לחכמים) ist auch eiue bis טרפון reichende Fort- Setzung erschienen. — Zu den Nachträgen Algasi’s (No. 183) gehören auch die in להם סתרים Ed. Strassburg 112 a. — Zu Filipowsky’s J11- Ckasin gehören noch einige Bemerkungen in תשלו□ יוחסין P* 62. — Die כלל' הגמרא des Jakob Chagis (No. 95) sind in Resp. הלכות קטנות nicht als besonderes Werk aufgenommen. No. 1—8 sind =: ך״ק II, 71—78, 9—14 28 -22 ,157 ך״ק 21 ,114 — 109 ךן״ק 20 — 15 ,107 — 102 ד״ק 102 ח״ק =. — Für יעקב (No. 96) ist יוסף zu setzen (vgl. Scheerit Joseph 2,b). — S. 15 macht der Verf. die richtige Bemerkung, dass in der Vorrede des הכריתות eiu Distichon fehle. Dieses sollte nämlich, wie der Schluss derselben besagt (ואת שמי בשורותיי□ אלו אחוה אותן לרואי שמש א חוה! ihr unmittelbar folgen, dagegen ist nicht anzunehmen, dass in dem zweiten Theile (Ed. Amst. 13 a — 14 a) Stücke ausgefallen sind. Die Ueberschriften zu dem zweiten und dritten Abschnitte liest man am Schlüsse von No. 1 und No. 8. — In יאיליי das nach Salomo Finzi dem Worte לתלמוד dem er die Bedeutung ״Quelle der Belehrung“ gibt, entsprechen soll, erblickt Dr. G. Jellinek erudire, eruditio. Vielleicht muss dafür יאיניי — genius gelesen werden (vgl. געיאי hi Meor Enajim Ed. Cassel p. 125). Dieser Ausdruck schien Finzi am ehesten dem liebr. ״ תלמודWissensspender4‘ gleichzukommen. — In No. 139 wird aus Versehen ein Aufsatz, der Schorr zum Verfasser hat, Geiger zugeschrieben. — Das Seder Tanaim in der Frankfurter Ausgäbe des Asulai’schen Bücherlexikon’s hat keine anderen Anmerkungen, als die in der Ed. princeps, es sei denn der Hinweis darauf, dass diese Schrift auch von Luzzatto veröffentlicht wurde. — Zu den Erklärungen der 13 Interpretationsregeln sind noch mehrere Schriften gleichen Inhalts hinzuzufügen, vgl. Oppenheim in Kobaks Jeschurun hebr. Abth. 6, S. 201. In Gebetbüchern und Machsoren sind diese öfter mit Commentaren versehen vgl. auch Colbo No. 3 (Orchot Cliajim No. 17 f.). Aus dem Buche Pelia schöpfte Meir Ibn Gabbai תולעת יעקב (Ed. Warschau 20, 21) seine kabbalistischen Auslegungen. — No. 176 (פרי מגדים zu 9. Ch.) erschien auch im J. 1838 in Lemberg, No. 180 (צדה לרדך) ebendaselbst im J. 1859. In dieser von trefflichen bibliographischen Bemerkungen begleiteten Zusammenstellung der sämmtlichen Schriften, in denen die Tendenz vorwaltet, leitende Gesichtspunkte für ein systematisches Talmudstudium aufzustellen oder die für ein solches nötigen historischen und methodologischen Vorkenutnisse dem Leser an die Hand zu geben, hat der Verfasser eine sehr dankenswerte Arbeit geliefert. Von geringerer Bedeutung aber deshalb doch nicht zu unterschätzendem Werte ist das in No. 2 gegebene Verzeichniss der Commentarien zu Maimunis Mischneb Thora. Dieses Werk, in welchem die gesammte talmudische Halacha zu einem systematisch geordneten, in Paragraphen abgetheilten Gesetzbuche umgestaltet erscheint, dafür aber die