Mannheim
Compact Memory

Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur · 1879-01-01 · IV. (1879) · page 183

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
Volume
IV. (1879)
Date
1879-01-01
Page
– (sequence 183)
Language
German
Belongs to
journal volume
OCR quality
91% known words query
IRI
…/2418846-2418853--0885-2419775
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

176 schrift eine Variante י£ול vorhanden sein (Einl. zu משכיות םסף S. VI), von der aber in der Stern’schen Ausgabe (S. 20b), der auch Cod. M. zu Grunde gelegt ist, nichts zu merken ist. Eine Note des Editors, die versprechen wird, ist nicht geliefert worden. Durch die L. A. 0ול erhält diese Stelle;ihren richtigen Sinn. Nach Ibn Caspi war nämlich gemäss 2 Kön. 15, 19 das erste der vier Thiere (Dan, 7, 1) eine Bezeichnung für den assyrischen König Phul — S. 102 stellt es der Verf. als gewiss hin, dass das Oompendium der Logik, auf das Messer Leon sich beruft, der 2. Theil seines מכלול עתי sei (vgl. die daselbst citirten Aufsätze). Auch in Nofet Zufim (Ed. Jellinek p. 157) beruft sich Messer Leon auf diese Schrift (בקצורי לחכמת הדבר)• Auffallend ist nur, dass er den Titel מכלול יו0י nicht gebraucht, nachdem er sein grammatisches Werk לבנת הספיר unter diesem Titel citirt (ib. 175, 196). Der gleiehe Anfang im zweiten Abschnitte des מכלול ין0י und in dem Oompendium beweist wenig, da wol die Definition der Logik in beiden Schriften dieselbe sein konnte. Als Verf. des Hymnus אפתח שערי רנני (Cod. 318) ist den Anfangsbuchstaben dieser ersten Halbzeile nach wol Ascher anzusehen. — Die Angabe, dass von Abraham Asulai’s הסד לאברהם hlos Th. 1 u. 2 edirt seien (S. 147), bezieht sich wol nur auf die Amsterdamer Ausgabe. In Ed. Sulzbach ist blos der lezte Theil nicht vorhanden (dass der Text corrupt und defect ist, bezeugt Asulai (II, ח No. 95) □בריכת אבדה (in Ed. Frankfurt a. M. S. 39 vielleicht richtiger ברכת א׳) bildete nur einen Anhang zu חסד לאברהם• — Das dem Namen Jehuda folgende Begleitwort יעלה (Cod. 154) ist nicht als Abbreviatur anzusehen, sondern nach Jud. 1, 2 demselben in gleicher Weise zugesellt, wie על dem Namen Abraham (nach einer Stelle im Mincha-Gebete für Sabbat). Für leztere Ver bindüng hat man freilich nur ein Beispiel, dieses reicht aber für die Begründüng dieser Annahme vollkommen hin. — Das הדקדוק 'D vou יעקב בר יצהק ג1מל (Fragment in Cod. 401, 7, d, edirt in ZDMG. Bd. 29. S. 317 - 319) sieht nicht darnach aus, *dass es für eine Grammatik des Arabischen gehalten werden könnte. Als Paradigmen werden hebräische Wörter angeführt (das citat ועל זה טעה האוסר מיעקבים כיעקבנו ist 1bn Esra’s ס, השס Ed. Lippmann 3 b entnommen, das hier offenbar benuzt ist). Für גומל vermutet Steiuschneider גאמל• Richtiger wäre ג אמיל (vgl• Asulai 1, *. No. 298; 2, n, No. 22). Aus älterer Zeit ist freilich ein Träger dieses Familiennamens nicht nachweisbar. Sollte vielleicht גומל gar aus arab. כמל corrumpirt sein und auf Jakob b. Elasar, den Verfasser des לס השלם ein arabischer Titel: kitab-al־kemäle entsprechen würde, corrumpirt sein? Steinschneider hat bis zur Evidenz nachgewiesen, dass derselbe nach Ibn Esra gelebt hat (ZDMG. Bd. 27, S. 553 ff.). In בן יצחק müsste mau dann eine Kunje des Namens Jakob, etwa ל אבו אסחק erblicken. Es würde sonach hier ein Fragment des 0' השלם vorliegen. Ein directer Beweis lässt sich aus den Citaten Kimchi’s (vgl. Lebrecht Einl. zu שרשים P־ XXVIII und Michlol Ed. Fürth 4 b, 8 b, 76 ä, 78 b [woher Ephodi S. 100], 127 b,

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.