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Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur · 1879-01-01 · IV. (1879) · page 181

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Journal
Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
Volume
IV. (1879)
Date
1879-01-01
Page
– (sequence 181)
Language
German
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174 holten Einblick in das Original die Kenntniss des Mitgetheilten im Wesentliehen nicht vermehrt wird. Dennoch aber würde man fehl gehen, wenn man meinte, dass diese literarischen Schätze für die Wissenschaft bereits hinlänglich verwerthet seien. Bei einer genauen Durcsicht der vorliegenden Cataloge zeigt es sich, dass dies bei Weitem noch nicht der Fall ist, und dass vielmehr noch manche Schriften in den genannten Bibliotheken sich befinden, die bisher nicht blos unbenuzt, sondern auch unbekannt geblieben sind. Schon darum, dass wir durch diese Cataloge eine genauere Kunde von der Existenz und dem Inhalte der in denselben verzeichneten Codices erhalten, als wi1\ sie bis jetzt besitzen konnten, verdienen dieselben von den Literaturforschern besonders beachtet zu werden. Der Verfasser hat ihnen aber dadurch nach einen besonderen Wert verliehen, dass er sich bei der Beschreibung derselben nicht auf die blosse Darstellung ihrer äusseren Beschaffenheit und auf eine allgemeine Angabe ihres Inhalts beschränkte, sondern sie auch auch von literar ־ historischen Standpunkte beleuchtete und, so gut es angieng, Alles hervorhob und besprach, was zur Beurteilung des Wertes und der Bedeutung, die den einzelnen Manuscripten zuzuerkennen sind, gehört. Viel ausführlicher als die Münchener werden die Hamburger Codices beschrieben , indem der Verfasser bezüglich der ersteren sich eine Knappheit auferlegen musste, die durch die Methode, welche für die Catalogisirung derselben als massgebend erachtet wurde, geboten war, doch hat er durch verschiedene Aufsätze in seiner und in anderen Zeitschriften dafür gesorgt, dass wir von den wichtigsten unter ihnen nähere und weitere Kenntniss gewinnen vgl. z. B. über Cod. 5, H. B. 14,12b ff. über Cod. 15 das. S. 131 *) u. a. In den kurz hingeworfenen Bemerkungen überlässt der Verf.Manches, das ihm fraglich schien, den Lesern zu weiterer Untersuchung. An eine umfassende Erledigung dessen kann hier nicht gedacht werden. Wir wollen nur an Einiges erinnern, das zur Ergänzung des Gebotenen dienlich ist. In Cod München 49, 7 (S. 23) ist הרומי der ersten Verszeile wol in דומיה zu emendiren. — ״ץ£> (S. 26) in Chajat’s Comm. zu Maarechet ist wol Abbreviatur von פירוש יןקן• *) Betreffs des Pentateuchcommentars von Ephraim b. Simson wären auch die Anführungen in Asulai’s פני דוד (Livorno 1792) zu vergleichen. Ueber den Inhalt dieselben wird das. 8 b (No. 17) folgende Nachricht gegeben: בפי׳ התורה כ״י לרבינו אפרים הנז, יש בכל פרשה חרושים מראשוני רבני אשכנז הקדמונים (רבינו הרוקח וסיעתו), Vgl. 109b, wo dieselbe Angabe wiederholt wird (die חרושים heissen daselbst נמוקי) und 88b. In der 67 b, No. 12 angeführten Stelle wird eine Bemerkung aus einer Schritt des R. Elasar v. Worms, der bereits als verstorben bezeichnet wird (ך,רב רביגו אלעזר מגר מיו א זל״הה) citirt, nach 79 a No. 17 war in diesem Commentare auch Jakob v. Orleans genannt. Ein Zusammenhang mit den Gematria’s des R. Simson [die Bemerkung zu Anfang des Abschnits 143 מראה כהן) כי תשא b) wird auch in 39 סמוכים לעד b aus דמסריאות דרכינו שמשון« angeführt] ist nicht nachweisbar.

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