Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Journal
- Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Volume
- IV. (1879)
- Date
- 1879-01-01
- Page
- – (sequence 179)
- Language
- German
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172 בי״ה יורד וטובל ומבערב שפשף וכן בשאר ימות השנה יטבול משום נקיות אבל (וכולי•!) כך ראינו ביוה״ב אין אבל (טובל •1) ויש לומר בשאר ימים Aus diesem Responsum stammt das Motiv שאן הטובל בזמן הזח טהור ימפנו טומאת מת darauf Maimuui!3 ,3 ח' שביתות עשור)seine Meinung, die er gegen Angriffe in Schutz nehmen musste,*; stüzt — der S. 16 in No. 11 erwähnte babylonische Brauch hat den Ausspruch R. Iluna’s (Ketab. 61a) zur Grundlage. Aus den Worten Maimuni’s ועליו מצאנו בני ארץ שר א ל כולם בעת שהיינו ביניהם (Edelmann Chemda genusa 5 a) ist zu schliessen, dass der palästinische Usus, von dem iu dem Verzeichnisse die Rede ist, zu seiner Zeit schon erloschen war. — No. 21, S 21 wird mit einer ausführlicheren Motivirung aus einer gaonäischen Quelle in Juda Chalaz’s ס, המוסר (Ed. Krakau 91a) mitgetheilt. — Die Erklärung von No. 25!Ss 24 ff.) will, trozdem sie der Herausgeber recht plausibel zu machen weiss, nicht einleuchten. Es scheint sich hier darum zu handeln, ob der Trauring hinsichtlich seines Wertes abgeschäzt und daher besichtigt werden müsse oder nicht. In Deutschland war es herkömmlich, dass vor der Trauung der Ring zwei glaubwürdigen Manuern gezeigt wurde, die sich davon überzeugten, dass er den Wert einer halben Peruta repräsentire. **) Die Sitte, einen einfachen Goldreif als Trauring zu verwenden, wurde darauf, dass ein solcher als ein Gegenstand von bekanntem Werte nicht erst abgeschäzt werden müsse, zurückgeführt (vgl. llamauhig Ed. Berlin 91a u. Tur Eben-ha-Eser No. 31). Die Differenz zwischen Babyloniern und Palästinensern bestand also wahrscheinlich darin, dass diese die Besichtigung des Traurings vor der Eheschliessung für notwendig hielten und jene nicht. — No. 27 ist in Orchot Chajim am riehtigsten gegeben. Ursprünglich stand wol שתים י' י' שלשה י׳ ר׳ uüd ist die Corruption wol dadurch entstanden, dass die Buchstaben fälschlich für Zahlzeichen gehalten wurden. — In No. 35 glaubt der Herausgeber die Worte אפילו שעה אחת קורם למיתת האב* die durch zwei Texte bezeugt sind (auch in A muss offenbar האב für האם gelesen werden), als sinnlos streieheu zu müssen. Bei näherer Einsicht findet man jedoch, dass diese hier keineswegs überflüssig sind. Bei den Palästinensern handelte es sich hier nämlich zugleich um die Frage, ob die von dem verstorbenen Bruder zurückgebliebene Wittwe auch in dem Falle, dass ihre Kinder noch bei Leb- Zeiten ihres Gatten gestorben wären, zur Schwagerehe verpflichtet sei. Im b. Talmud wird dieselbe nicht discutirt und selbst die Decisoren berühren *) Vgl. das Resp. in Taam Sekenim S. 75 (correcter bei Edelmann Chemda genusa S. 5). Die Stellen, auf die M. das. verweist, sind ה, ק״ש 4, 8 und 7—4 ,4 ה׳ תפלה. **) Mose Minz Resp. No. 109 ואחר ברכת האירוסין . . . יקה המברך הטבעת לירו ויברר שני עדים טובי הקהל . .. ומראה הטבעתי לאותם עדים שהוא שוה פריטה Vgl. Maharil Ed. Offenbach 105 a.