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Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur · 1879-01-01 · IV. (1879) · page 157

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Journal
Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
Volume
IV. (1879)
Date
1879-01-01
Page
– (sequence 157)
Language
German
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…/2418846-2418853--0859-2419749
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150 והחכמה גדרו האמת בשני הואי□ וכן אמרו גדר האמת הו;א הוא• — Zn S. 333, A. 204 ist hinsichtlich des Ausspruches שהראוי למציאות הבורא ית' והנבראים כולם אסשרים zu bemerken, dass derselbe in Meir Aldabis Schebile Emuna la in folgender Weise angeführt wird: הוא ית' מחויב המציאות וכל מה שזולתו אפשר המציאות• Durch diese Parallele wird der Sinn dieses Ausspruchs ausser Zweifel gestellt. — Die Worte ,Abraham ibn-Daud’s (Emuna ftama p. 52, z. 8, 9) אך זה הוראת התחייבות והיא הוראה בלתי נעשית אעל בעלי הגייןsind woi s°zu verstehen: das wäre aber eine Definition, bei der das Selbstverständliche verschwiegen wird, eine solche ist aber bei Logikern nicht thunlich. Demnach ist S. 349, A. 22 zu berichtigen. — In der Besprechung der Frage, ob und wann Maimuni für den ״Führer“ den hebr. Namen מורה נבוכים gebraucht habe (S. 363 A. 1) ist dem Verf. merkwürdiger Weise eine Aeusserung entgangen, die eben über die richtige Wiedergabe des arabischen Titels im Hebräischen von Maimuni selbst vorhanden ist. In dem Briefe an Ibn Tibbon (Kobez II, 28, die Stelle fehlt iuden anderen Editionen) schreibt er demselben: ותעתיק הוראת הנבוכים לאחינו ושמו הזכר נאות יותר ויהיה בערבי דליל אל חאורין(חאירין •1) כאשר ערבי של הוראת הנבכום דלאלה .אל ח אור י ן (האירין •1) והיטבת לראות בכבודך לקראו בשם הצורה המורה •!))• Auch in dieser Form'ist aber die Stelle noch nicht ganz correct. Die Reihenfolge der einzelnen Sätze scheint folgende gewesen zu sein ותעתיק הוראת הנבוכום לאחינו כאשר (באשר?) ערבי וכ' חאירין ושמו הזכר וכ, חאירין והיטבת וב'• Maimuni corrigirt hier Ibn Tibbon in einem Punkte, nämlich darin, dass er das Abstractum des arab. Titels in ein Concretum verwandelt hat, erkennt aber andrerseits wieder an, dass der Name, unter dem Ibn Tibbon sein Werk in die hebr. Literatur einzuführen im Begriffe war, bezeichnender ist.— Maimuni’s Definition des Glaubens (S. 372, A. 14) hat auch Menachem Bonafoux (גדרים Ed. Berlin 1 a) — S. 375 lässt der Verf. Maimuni (I, 50) sagen, man solle zu denen gehören, ״die eine Wahrheit sich vorstellen und auffassen, ohne sie gar zu äuszern.14 Hier ist aber woi die Auffassung charisis ־(1סי0 ואע״פי שלא יובלו לבאר אותה בפיהם zwar sie ihr in der Rede nicht Ausdruck zu geben im Stande sind“) die richtige. — Zu s. 429, a. 91 vgl. ibn Tibbon פי/ מלות לרות s.v. שם מסופק und Menachem Bonafoux 89 גדרים b. — Zu S. 439, As 118 verdient bemerkt zu werden, dass nach Chabib (Comm. zu Bechinot Olam s. 87). Maimunis Lehre von den Stufen der Gotteserkenntniss Gazzali entlehnt ist; derselbe spricht auch der Maimuni’schen Attributenlehre die Priorität ab. Sie soll der Schrift עגולות רעיוניות von Bataliusi entnommen sein (והנה אני מצאתי בספר עגולות רעיוניות כל אלה דברים נחמדים שאמר הרב בתוארים ובעניני השלילות ib. 88 a vgi. 119 b) s. über dieses Werk Dukes in Orient 1848, 626 ff. u. Steinschneider Al־Farabi S. 115. — S. 486 wäre darauf hinzuweisen gewesen, dass der Vers Meschulam Dafiera’s, in welchem er sagt, seine Parteigenossen kennen ein ״Mass“ für ihren Schöpfer, doch halten sie mit Erklärungen darüber aus Furcht vor den Ketzern zurück, von Bedaresi (Resp. Sal. b. Aderet 418, Ed. Wien 57b)

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