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Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur · 1879-01-01 · IV. (1879) · page 156

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Journal
Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
Volume
IV. (1879)
Date
1879-01-01
Page
– (sequence 156)
Language
German
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149 kervorgehen kann), ist dieses aber ewig [so kann es das andere ebenso sein] und es wäre dann für das eine ebensowenig die Notwendigkeit des Geschaffenwerdens anzunehmen wie für das andere.“ Der Yerf. hat hier die Bedeutung des Wortes ראוי, die er S. 265 u. 333 selbst nachwies, nicht erkannt. — Die S. 319, A. 319 besprochene Stelle (54, Z. 7) isf dem Sinne nach richtig aufgefasst. Es scheint hier וכשיהיה [צריך] לכלי הצריך בהכרח gelesen werden zu müssen. — Die vom Yerf. S, 320, A. 179 beigebrachten Gedankenparallelen zu dem Lehrsätze, dass Gott nicht erst durch (Jeberlegung und Nachdenken geschaffen habe (Mikrok. 54, Z. 64־ v. u.) reichen nicht aus, die Dunkelheit, an der der Text dieser Stelle leidet, zu beheben. Die Emendationen, die der Yerf. in demselben vornimmt, sind richtig, doch verstand er es nicht, mittelst ihrer den richtigen Sinn herauszufinden. Man muss, da offenbar כל Schreibfehler für p ist, lesen ואם כן זה מהחדוש בעצם• ^er Gedankengang ist hier folgender: Man kann von Gott nicht sagen, dass bei seiner Schöpferthätigkeit Nachdenken und Ueberlegung mitwirkten, denn diese dienen nur dazu, Unbekanntes und Unverstandenes zu ermitteln. Man müsste danach annehmen, Gott habe früher das nicht gewusst, was ihm jezt durch das Nachdenken bekannt werden soll. Dadurch wird aber die Möglichkeit, dass etwas in seinem Wesen entstehe, was früher nicht in demselben vorhanden war, zugegeben, da der Gegenstand, den der Nachdenkende im Sinne hat, nicht in ihm vorhanden ist, sondern erst gesucht wird, also etwas ausser ihm Liegendes ist. Eine solche Aussage würde also gegen den Glauben an die absolute Ewigkeit des göttlichen Wesen verstossen. Josef Ibn Zaddik argumentirt gegen diese Annahme fast in derselben Weise wie gegen die von dem geschaffenen Willen, den er verwirft, weil dieser Geschaffenheit in das göttliehe Wesen hineintragen müsste (שאם היה מחודש היה ראוי להכניס החרוש בעצמו S. 52, Z. 22), wird er ja als ״Werkzeug des Schöpfers“ bezeichnet (das. Z. 18), in welche Kategorie hier auch die Ueberlegung fällt. — S. 55, Z. 19 ist והין für שהיו zu lesen. ״Weil sie Gott nicht zum Träger von Attributen machen wollten, Hessen sie ihn Eigenschaft und Beeigenschaftetes zugleich sein, vgl. S 324. — Die S. 326, A. 190 angemerkte LA., nach welcher S. 55, Z. 7 u. 6 v. u. der Commentar zu dem Ausspruche des Philosophen enthalten ist, giebt erst dann einen guten Sinn, wenn שכלן in שכלנו emendirt wird, wie dieses Wort in der That auch in מאמר השכל s. 13 so lautet. Demnach ist auch die Auffassung des Yerfs. zu berichtigen. — Für טעות (Mikrok. S. 56, Z. 12) muss sicherlich שתוף gelesen werden; dafür spricht auch die Variante עןרןי , die so wie טעות durch falsche Schreibung entstanden ist. Dann ist auch דמות hier an seinem Orte. Zweifelhaft ist, ob nicht במדות (Z, 11) aus במהות verschrieben, und in Z. 11 das zweite ולא zu streichen ist. Es soll hier der Gedanke ausgedrückt werden, dass das wahrhaft Eine weder mit einem anderen Dinge etwas gemein hat, noch mit einem solchen irgendwie vergleichbar ist. Ygl. auch S. 50, Z. 11 u. 12. — S. 332, A. 203 1. f. ״S. 9“ S. 42 Z. 9 u. 10, vgl. Serachja Halevi in Schitta Bab. mez. 98 a אנשי האמת

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