Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Journal
- Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Volume
- IV. (1879)
- Date
- 1879-01-01
- Page
- – (sequence 155)
- Language
- German
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148 Der Passus 47) אי אפשר מכל צד ולא נמנע מכל צד, z. 11) kann gar nicht missverstanden werden, da durch die darauffolgende Erklärung והאפשר והנמנע deutlich gesagt wird, was hier in das Gebiet des Möglichen und was wiederum in das des Unmöglichen fällt. Derselbe besagt also ganz einfach: ״ist nicht ganz möglich und auch nicht ganz unmöglich“. Der Verf. hat S. 278 das Naheliegende übersehen. — S. 283, A. 92 wird für S. 48, eine Emendation vorgeschlagen, durch welche der Text nicht viel an Correctheit gewinnt. Die Schwierigkeit die hier vorliegt, entschwindet, wenn man א"כ אין לך גשם [שלא יהיה] מורש□ בגוון ונושא שאר המקרים הגשמיים!fest. מורש□ בגוון heisst demnach ״der von irgend eine Farbe ist“. — Für אבל דינו הריבוי והיחוד (S. 49, z. 10; liest d. Verf. יאבל דין ה׳ ך es ist aber gar nicht nötliig, an diesem Passus etwas zu ändern. Daraus, dass jede Ziffer eine Summe von Einheiten ist, folgt nämlich, dass wol eine Ziffer durch die Einheit, aber nicht die Einheit durch eine Ziffer vergrössert werden kann. ״Eine Ziffer, in der die Zahleneinheit ״wiederholt“ wird, vermehrt diese in keiner Weise, denn dem steht die Natur der Zahleneinheit entgegen (d. h. sie müsste aufhören eine solche zu sein, wenn sie selbst einer Yergrösserung fähig wäre), wol aber kann sie die Ziffer vermehren, währenddem sie an sich Eins bleibt.“ Man braucht daher auch nicht mit dem Yerf. (S. 295, A. 121) anzunehmen, dass Ibn Zaddik damit, dass er Z. 2 v. u bei der Zahleneinheit Vermehrfachung für möglieh hält, zu sich selbst in Widerspruch gerät. Da jede!Zahl nur eine Summe von Einheiten ist (Z. 5, v. 0.), so wird die Einheit selbst in einer solchen wol nicht vermehrt, aber doch vermehrfacht. — Für העת (S. 51, Z. 9) ist wie in Z. 11, 211 בעת lesen, wodurch der Zweifel S. 300, A. 133 sich erledigt — S. 303, A. 40 wird nachgewiesen, dass S. 51, Z. 6 v. u. in dem edirten Texte die Ueberschrift fehlt, die in der Handschrift noch erhalten ist. Eine solche sollte nach der Inhaltsanangabe S. XXIV auch hier Vorkommen und zwar sollte sie lauten: מאמר למה עכב לברא הנבראים ער העת שבראם — s. 304. a. 145 wird dargethan, dass mit והנכין בעיני S. 52 die Ansicht Ibn Zaddiks beginnt. Darauf führt aber nicht blos die Art, wie er dieselbe entwickelt, sondern auch der Zusammenhang mit dem Vorangegangen. שה□ חולקים בשער 51 &) החפץ, Z 4) will nämlich nicht sagen, dass die Philosophen in der Frage des Willens verschiedener Ansicht sind, sondern dass sie hinsichtlieh dessen ein Entweder-Oder statuiren. Ibn Zaddik entscheidet sich für die erste Annahme, bei der er nur die aus ihr gezogene Consequenz , dass die Welt ewig sein müsse, als unrichtig nachzuweisen hat. — Der Beweis für die Schöpfnng aus dem Nichts שאם היה בורא דבר מדבר היה ראוי להיות הדבר ההוא קדמון ואם היה קדמון לא היה אחד מהם יותר ראוי ליצירה מחבירו (S. 54, Z. 16, 17) wird S. 318 unrichtig wiedergegeben. Diese Stelle ist in folgender Weise zu übersetzen: Hätte er (Gott) ein Ding aus einem Ding geschaffen, dann hätte dieses Ding von ewig her da sein müssen (da nämlich nach dieser Annahme nicht Etwas aus dem Nichts