Mannheim
Compact Memory

Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur · 1879-01-01 · IV. (1879) · page 154

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
Volume
IV. (1879)
Date
1879-01-01
Page
– (sequence 154)
Language
German
Belongs to
journal volume
OCR quality
91% known words query
IRI
…/2418846-2418853--0856-2419746
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

147 verwandelt zu werden (S. 269, A. 49). ולא יובלו לפרוט במרה זאת heisst ״sie können diese Eigenschaft nicht specialisiren“. In ähnlichem Sinne ist auch והיא הפרט לה (S. 38, Z. 8 V. u) zu nehmen. ״Das ist an ihr das Specielle“ vgl. auch S. 50, Z. 8 u. 23. Z. 16. — Die Ergänzung des lückenhaften Passus (S. 45, Z. 4 v. u.) durch חמשה (S. 271, A. 53) macht diesen noch immer nicht verständlich. Man muss wol in □שני (Z. 4) □שני erkennen. ״Wenn wir von einem Steine sagen, er habe keine Zähne, so folgt daraus noch nicht, dass solche an ihm vorhanden sein können, da eine solche Beeigenschaftung bei ihm überhaupt nicht angeht“. Die LA. □להיות wäre demnach die richtige. — S. 274, A. 64 lässt sich der Verfasser in Vermutungen über den Sinn des Ausdrucks דבה גדולה (Mikr. S. 46, Z. 16 v. u.) ein. Es ist von ihm übersehen worden, dass derselbe auch S. 16, Z. 9 vorkömmt, wo, wie Jellinek bereits bemerkt hat, ולו דבה גדולה zu lesen ist. ואז יהיה בדבר דבה גדולה heist also ״worin doch eine Ungeheuerlichke it liegen würde“. - Die Widerlegung des Einwandes, der gegen die von Ibn Zadik dem Kalam gegenüber aufgestellte Lehre, dass Bedürfen nicht immer Begehren voraussetze, erhoben werden könnte, dass er nämlich dies nur an leblosen Wesen nachgewiesen habe, ist in Mikrokosmos 8. 46 so unklar gehalten, dass man sich in ihr nicht zurechtzufinden vermag, wenn man nicht die in dieser Gedankenreihe fehlenden Glieder sich selbst hinzudenkt. Dieselbe erhielte dann folgende Gestalt: □אנו מורי שהגופים שיש בהם, חיות הם היים (מצטרכים .1) והם מתאוים שמונים וכשיהיו עלולים בעלה זאת שהיא החיות שאינו מצטרך לפי שאינו מתאוה שחיותו לנגדך (לנגד •1) חיות ההתנשם וההרגש [לא היו,מונים] ולולו זה ״ •לא היית מכנה אליו חחיות בהסלק הצורר ממנוWir gestehen, dass die Körper, in denen Leben ist, bedürfen, begehren und sichernähren. Würden sie aber bestehen durch jene Ursache, d. 11. durch ein Leben, das [der Speise] nicht bedarf, indem ein Begehren nach ihr in ihm nicht vorhanden ist, und das dem Leben entgegengesezt ist, welches in Beseelung und Empfindüng besteht, [so würden sie sich nicht ernähren]. Wäre aber dieses nicht da (nämlich das Leben in lezterem Sinne), so würdest du den Zustand [in welchem ein Wesen sich ohne dasselbe befindet] nicht Leben nennen können und es müsste die Bedürftigkeit ganz entfallen.“ Josef Ibn Zaddik entkräftet den kalamistischen Einwand dadurch, dass er nachweist, wie, wenn von einem Bedürfen lebender Wesen gesprochen wird, ein solches eben nur in ihrem Lebenszustande begründet ist. Da sie in Gott ein anderes Leben annehmen, so ist die Annahme, dass er bedürftig sein könne, etwas U11mögliches. Der Verf. hat (S. 275, 276) den Grundgedanken richtig erkannt, aber den Entwicklungsgang desselben nicht herausgefunden, daher seine Auffassung dieser Stelle mehrfach zu berichtigen ist. — Wieso S. 46 Z. 9 היות für זאת der Ed• die richtige LA. sein soll, (S. 276, A. 70), ist schwer zu begreifen, da das folgende שכל offenbar שכל zu lesen ist. Der Passus ויתן לי זאה w°1 aus [יתעלה וית' [ברך cormmpirt (vgi. s 2 u. 14). Dass נכלם (Z. 8) in □יכל zu verbessern ist, braucht nicht erst bemerkt zu werden. — 10*

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.