Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Journal
- Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Volume
- IV. (1879)
- Date
- 1879-01-01
- Page
- – (sequence 152)
- Language
- German
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145 des Originals weit eher der Name ist. □על und נודע מגהלל und לא נודע drücken nämlich entgegengesetzte Eigenschaften des Namens aus. Dann ist auch die Bedeutung, die das Wort □סקו (ar. אלמקאן) Wer hat, nicht erkannt worden. Dasselbe ist hier sicherlich in dem Sinne zu nehmen, den es| in der Definition des Nennwortes hat, die lbn Esra (im Comm. zu Exod. 2, 14) aufstellt: שם העצם הוא המושם• לאות ולסימן לקוראו ״ •ולשומעו מקום העצם הנקראNennwort ist dasjenige Wort, das bestimmt ist dem, der es liest oder hört, eine Bezeichnung und ein Bild zu geben von dem Wesen des Gegenstandes, der genannt wird/4 Durch □מקו wird hier das Wesen im Gegensätze zu den ihm anhaftenden Eigenschaften bezeichnet, gleichsam der Ort, auf dem sie ruhen, d. i. ihr Träger oder das Ding an sich, von dem man alle Merkmale und Eigenschaften sich wegdenkt. Endlich ist hier auch in dem Ausdrucke רמןץ אליו der Sinn testzuhalten, in dem Jekuda Halewi ihn hier verstanden haben will (vgl. Cassel S 300, A. 2). Es bedeutet nämlich . . . רמץ אל bei ihm ״einen Gegenstand in der Vor- Stellung genau so fassen, wie er ist“, ״von einem Gegenstände sich ein treues Bild machen“. Es muss bei den Passivformen etwa מאצלינו hinzugedacht werden. Bei der Definition des Namens Jahweh musste Jehuda Halewi bemerken, dass die Vorstellung, die er in uns hervorruft, uns nur ein Bild von den Eigenschaften giebt, welche Gott vermöge dieses Namens hat, nicht von dem Wesen, das derselbe bezeichnet. Dieses ist nämlich nach seiner Ansicht für uns unfassbar (וסודו וסהר s. 303 אמיתות העצם אשר ידיעתו נמנעת S. 304). Es wird also hier Folgendes gesagt: Genauigkeit und höchste Vollkommenheit liegt nur in dem Namen, der JHVH geschrieben wird. Das ist nämlich der Eigenname, den ein Vorstellungsbild nur hinsichtlich der [ihm inhärirenden] Eigenschaften, nicht aber auch des Ortes [in welchem sie vereinigt sind, d. i. des Wesens, dessen Merkmale sie sind] zu treffen vermag, währenddem [der Name, mit dem man früher Gott benannte] kein Eigenname war, denn |Gott] wurde Elohim genannt, [wobei er] im Allgemeinen [als ein Gott hingestellt wurde] und heisst JHVH» indem [er durch diesen Namen] personalisirt wird“. Nach dieser Auffassung begreift man auch den Zusammenhang, in dem die Frage des Chazaren 4, 2 mit dieser Definition steht. Dieselbe ist nämlich folgenden Inhalts: ״Wie kann ich durch einen Namen ein Wesen personalisiren, für welches ein Vorstellungsbild nicht vorhanden ist und für dessen Dasein nur aus seineu Werken ein Beweis zu holen ist“. Darauf die Antwort, dass prophetische darauf hinweisende Vorstellung und geistige Schau dies bewerkstelligt. — S. 172, A. 125 wird Simon Duran (8 מק אבות b) mit Unrecht vom Verf. corrigirt. Nur in ה׳ ע״ץ (H, 7) erklärt Maimuni ausdrücklich, dass אדני als שם המפורש zu gehen habe, währenddem in יסודי התורה 6, 2 und 10 ,14 תפלה blos 'ה ah solcher bezeichnet wird. In Durans Bemerkung ist nur das Citat ובפ״ב מה' עבודת יוה״ב von den anderen zu trennen und an בפי/ המשנה ממ, יומא anzuschlieszen. — Den S. 173, A. 128 angeführten Belegstellen für den oft wiederkehrenden Ausspruch, dass in der Sprache die Worte die Leiber der Gedan- 10