Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Journal
- Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Volume
- IV. (1879)
- Date
- 1879-01-01
- Page
- – (sequence 145)
- Language
- German
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138 S. 7 übersezt der Verf. die Worte Saadja’s ('S. 25, Z. 5, 7 v. o.) qj< שמצאתי קצת מהדבריס אפשר שיאמר עליו זה durch: ״wiewo 1 ich Dinge fand, von denen dies (nämlich dass immer nur aus einem anderen Ding, ein Ding werde) gilt“. Diese Worte besagen aber: ״Ueberdies habe ich Dinge gefunden, von denen das gesagt werden kann (dass sie nämlich aus Nichts entstehen).“ Das wollte Saadja nicht weiter ausführen, weil ihm der Gegenstand zu subtil und nicht zu seinem Thema zu gehören schien. Der Verf. hat hier den Unterschied zwischen ע2ן und □א übersehen. - Mit den Worten בבר הניחו מבוקשם הראשון אחר השני (S. 48), für die (S. 12) zwei Erklärungen vorgebracht werden, zeiht Saadja diejenigen, welche die Erkennbarkeit Gottes wegen der Subtilität des Begriffes bezweifeln, einer Inconsequenz Sie geben nämlich zu, dass das Denken thatsächlich zur Erkenntniss des Subtilen, nicht durch die Sinne Wahrnehmbaren führe, und lassen, wenn sie zu ihr gelangen, sie wieder fallen. Währenddem sie das eine, dass man namentlich * *auch das durch Sinneswahrnehmung nicht Erreichbare im Gedanken zu erkennen vermöge, annehmen und gelten lassen, wollen sie von der Erkennbarkeit Gottes, die ja nach ihrer eigenen Ansicht auf dem Wege der fortschreitenden Abstraction zu erreichen ist, nichts wissen. Sie beharren in ihrer Erkenntnisstheorie, die sie zum Ziele führt und schwanken dennoch, wenn sie bei demselben angelangt sind. — Die Uebersetzung, ״Für uns aber ist das Hervorgehen des Etwas (des Urstoffs) aus dem Nichts (ohne einen Schöpfer) eine Unmöglichkeit“ (S. 18) für Saadja’s 48) ואנחנו איך יצא לנו דבר מלא רבר z. 10 v. u.) ist unrichtig. S. will sagen: Und auch wir (haben gezeigt), wie ein Ding aus dem Nichts hervorgehen kann (vgl. die Beweise S. 20 — 25). Sogar aus dem Nichts meint S. sind Dinge hervorgegangen, woraus zu ersehen ist, wie unscheinbar oft die erste Ursache derselben ist. — S. 18 bezweifelt der Verf. die Identität der Sektennamen Dschalutija und Galia, von denen der erste die anthropomorphistische Schule im Judentume und lezteren dieselbe im Islam bezeichnet. Nach Ibn Hazm (st. 1078) hiessen unter den Mohammedauern diejenigen, welche die Göttlichkeit des Chalifen Ali annahmen, Galijja (vgl. die Mittheilungen Goldzihers in Kobaks Jeschurun 8 d. Th. או בכתיבה (והכתיבה) [וההרכבה.1] תתחלק שלשה הלקים האחד הוא (אחיוג (= arab. guharun d.i. hehr. פשוט והוא מורה עליו (והוא גוהר (del. הוא עצם עצמו והשני הוא בין הפשטה והרכבה ויהיה מורה ומורים עליו Wesen!הם המחשבה והאמירה לברכי המחשבה חורה על עצם הדברים ויורה עליו האמירה [והאמירה יורה על המחשבה ויורה עליו הספר] אבל החלק ה ש לשי הואי מורכב והיא הספר והיא מורה על האמירה וזה לא יהיה מורה עליו אבל הוא מורה על השאר שזכרנו’■ Noch muss, um die weiteren Ausführungen zu verstehen in s. 6, z. 3 v. u. הנפש הה' נפש חקרנית in הנפש החכמה נפש דברנית emendirt und S. 7, Z. 3 V. u. 'נכרית נכרי gelesen werden. : T Nur so beiläufig kann die ursprüngliche Textesfassung gestaltet gewesen sein.