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Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur · 1879-01-01 · IV. (1879) · page 141

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Journal
Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
Volume
IV. (1879)
Date
1879-01-01
Page
– (sequence 141)
Language
German
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134 zu Palaquera’s Seelenlehre (Ed. Lemberg 18b—21b) herausgegeben worden. Von dieser Partie des Saadja’schen Werkes hat auch der Gaon Hai in dem Responsum über die Erlösuug (Taam Sekenim 60) Gebrauch gemacht. Es würde hier zu weit führen, wollten wir noch von den vielen treffliehen Bemerkungen, die der Herausgeber in den Einleitungen sowol als auch in dem ihnen beigegebenen Anhänge niedergelegt hat, einzelne besonders hervorheben. In lezterem ist die gründliche Untersuchung über den Alphabet-Midrasch und seine Quellen in hohem Masse beachtenswert* Auch die Texte sind correct.*) Die Ausstattung des Buches lässt an Eieganz nichts zu wünschen übrig. 7. Geschichte der Attributenlehre in der jüdischen Religionsphilo- Sophie des Mittelalters von Saadja bis Maimuni von Dr. David Kaufmann. Gotha, Perthes, 1877, 8. 14 u. 528 S. Von der Philosophie kann in den streng monotheistischen Religionen bei der Beleuchtung der Lehre von Gott in freiester Weise und weitestem Masze Gebrauch gemacht werden, ohne dass eine Gefährdung des Glaubens davon zu befürchten ist, wenn nur die Existenz eines höheren Wesens durch dieselbe nicht negirt wird. Währenddem für Offenbarung, Prophetismus und eschatologische Glaubenssätze auf speculativem Wege analoge Theorien erst geschaffen werden müssen und einer begriffsmässigen Erfassung und rationellen Begründung jener Lehren die Bekämpfung mancher Zweifel, die das menschliche Denken ihnen entgegenstellt, nothwendig vorangehen muss, befinden sich Religion und Philosophie hinsichtlich der Lehre von Gott auf einem und demselben Boden, nur dass dieselbe in ersterer aus Schrifturkünden und Traditionen, die deren Zeugnisse bilden, geschöpft, in lezterer aber aus der menschlichen Vernunft abgeleitet wird. In der monotheistisehen Theologie und in der den Theismus in sich fassenden Psilosophie ist die Gottesidee im Wesentlichen dieselbe und der Religionsphilosoph, der seine Aufgabe darin erblickt, den Einklang der hergebrachten Glaubenslehren mit den Ergebnissen des speculativen Denkens nachzuweisen, wird hier bei weitem nicht den Schwierigkeiten begegnen, die ein solcher Nachweis ihm bei der Betrachtung anderer Glaubenslehren bereitet. Dass die Art, in der ein Religionsphilosoph den Gottesgedanken oder die Lehre von den göttlichen Eigenschaften behandelt, als der vorzüglichste Gradmesser *) Einzelne Berichtigungen mögen hier noch angemerkt sein. S, 3, z. 3 v. u. 1.בעבדיו ושריו f. בעבדו ובשר, s. 9, z. 15 v. u. 1.שהורגו f.שתורתיגו, S. 36, z. 8 v. o. l. והתקין f. ופתקין, das. Z. 10 l. האף f. האח, das. z. 4 v. u. f. בו .1 בן, s. 40 z. 2 v. u. f. ובבור אב .1 וטבוח טבח, S. 127, z. 11 l מראות .1 מרמת, s. 152, z. 15 v. u.כמדתו של .1 כמדרשו,

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