Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Journal
- Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Volume
- IV. (1879)
- Date
- 1879-01-01
- Page
- – (sequence 139)
- Language
- German
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132 ist ארן אבי geworden, בא hat sich zu באן umstaltet und die Belegstelle ]ובין כתפיו שב hat in נפש באן ihre Spuren zurückgelassen. Die Stelle hat woi ursprünglich gelautet: [בשביל] בעל אבסניא בא [שנ,] ובין כתפיך שבן• Eine derartige Verkürzung, bei welcher der ursprüngliche Wortlaut halb verschwiegen, halb verunstaltet ist, zeigt sich auch S. 103, Z. 5, wo von der Bemerkung in Exod. rab. c. 9 (p עתיר ה ו א לומר לבס) nichts als ein Stumpf zurückgeblieben ist. Bei der Verstümmelung der Sätze, die sich der Copist hie und da erlaubte, wurden gemeinverständliche Wörter so entstellt, dass es gar nicht leicht ist, ihre Urform zu erkennen. In dem Ausspruche בל צור שבמקרא (S. 102 vgl. zur Glosse des Herausgebers Buber Pesikta 67b Anm. 96) erscheint ptf/D für ל במדינת in einem anderen (S. 103, Z. 9) wird תךין für תבן geschrieben und, das dazugehörende עפריים weggelassen (s. d. Glosse des Herausgebers) *). Die Stelle, in der die Namen römischer Flüsse Vorkommen, wird bei Abarbanel (Comm. zu Jes. c. 34) zweimal in folgender Weise angeführt: ובן דרשו כילם ד נו ונהפכו נחליה לזפת זו תיברוס וטארסינוס שהם נתונים על שפת רומי• Demnach wäre hier neben der Tiber der Trasimenus und nicht der Ticinus genannt, wie es nach den anderen Texten den Anschein hat. — Der Midrasch zu Jer. 9, 22, (S. 106—108) ist aus Cod. München 222, dem er entnommen ist (Einl. S. XXVII) bereits von S. Taussig veröffentlicht worden (נוהשלום S. 53 -57). Davon konnte aber kein Mensch eine Ahnung haben, da es dem Herausgeber beliebte, unter Anderem auch diesen Midrasch dem aus der Münchener Talmudhandschrift edirten Tractäte Abot di R. Natan einzuverleiben (vgl. Steinschneider HB. 12 S. 75). — Das kabbalistische Responsum R. Nachschen’s und R. Paltoi’s (S. 109—111), trägt das Stempel der Fälschung an der Stirne, indem diese Gaonen sich auf Hai und Scherira berufen (!). Einen Tkeil desselben theilt, wie in Einl. S. 28 bemerkt wird, Schemtob b. Schemtob in Emunot 8, 5 ("89a) mit, ein anderes Stück (S. 109, Z. 17—24) erscheint daselbst 5, 4 (54a) in hebräischer Uebersetzung. Lezteres liefert für den vorliegenden Text manche Berichtigungen Das zweimal hier vorkommende במושבנא ist danach in ומיררקקא לבחושבנא in מרקרא zu emendiren. Zwischen עמימא und משמושא Z. 19 ist ולמדנו einzuschalten und, wofür wolkeine Bezeugung vorhanden ist, für דרסותא (Z. 20) דרשוותא zu lesen. — Die Capitel des R. Joschia (S. 112—116) hängen nach Einl. No. XII mit anderen Messiasschriften zusammen, sie sind jedenfalls älter als die Darstellung der ״Messiaskriege״ (S. 117—120), welche nach ihrer Stilart kaum hinter das dreizehnte Jahrhundert zurückreicht. Die handschriftlieben Texte sind in manchen Puncten correcter als der in Abkat Rochel *) כחם לרקס ist nur ein weiterer Bestandtheil dieses Sprüehwortes.