Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Journal
- Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Volume
- IV. (1879)
- Date
- 1879-01-01
- Page
- – (sequence 137)
- Language
- German
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130 nach של זהב (S. 89, z. 1) in dem Texte noch קיטאות של בוץ קיטאוח של פורפירן enthalten ist. Dass manche der in den vorliegenden Fragmen־ ten enthaltenen Schrittdeutungen mit Auslegungen in anderen Midraschim zusammenstimmen, tritt bei einer Vergleichung der betreifenden Stellen sichtlich hervor. Wir wollen hier nur auf die Bemerkung zu Levit. 27, 32 (No. 16) hinweisen, durch welche eine in SifreII,355 zu Deut. 33,24 gegebene Auslegung, die von Elieser b. Natan (רא״ק No. 117) Elasar v. Worms (in Asulai’s 109 ךןך b) und David Pardo (811 ספרי דבירבb) in unbefriedigender Wei,ße erklärt, von Abraham Bakrat (חזכרון 'D 102 a) und Friedmann als unerklärbar bezeichnet wurde, verständlich wird. Die Stelle in Sifre lautet כשהיו ישראל מיחסים זה אומר שלי היא לויה וזה אומר שלי היא לויה אם מראובן הכחוב מייחם שלי היא לוייה ואם ממני הכתוב מייחם שלי הוא לויה ריצה את אחיו באותה שעה• Der mit ואם beginnende Passus hat in Handschriften (bei Elieser Nachum in סך'ר a.a.O. und bei Friedmann Note 33) die Fassung ואם מ ב ני מן הכתוב מייחס עןל לוי היא לויה• Für die Richtigkeit derselben spricht nun die Bemerkung im Jeiamdenu: אשר היה שמח אני נעשה כהן גרול שאני העשירי אמר ״) הקב״ה איני מתחיל מן הגדולים אלא מן הקטנים והעשירי זה לויAscher freute sich! Mir fällt die Hohepriesterschaft su, ich bin der Zehnte! Da sprach Gott, ich fange nicht bei den Grossen sondern bei den Kleinen an, also ist Lewi der Zehnte). In welcher Weise hier die Reihenfolge der einzelnen Stämme herzustellen ist, wenn Ascher in derselben die zehnte Stelle einnehmen soll, zeigt folgendes Zwiegespräch in Gen. rab. c. 70 (vgl. Pesikta Ed. Buber 98 a, Elieser-Baraita c. 37) ״Ein Samaritaner richtete an R. Meir einst die Frage: behauptet ihr nicht, dass Jakob wahrhaft gewesen ist, wie es heisst: du giebst Wahrheit dem Jakob (Micha7,20)? da antwortete er ״ja“ — ״hat er nicht gesagt: von dem, was du mir giebst, will ich dir den zehnten Theil geben (Gen. 28, 22)? — ״Ja“ — Warum hat er? nachdem er den Stamm Levi als einen von zehn ausgeschieden, nicht auch die zwei anderen Stämme verzehntet? -■ Sind’s denn nur zwölf, es sind ja vierzehn, wie es heisst: Ephraim und Menasse sollen mir wie Reuben und Simeon sein (Gen. 48,5)? — Um so auffallender, ״je mehr Wasser, destomehr Mehl“. — Gestehst du mir nicht zu, dass vier Stammmütter da waren? — ״Ja“. — So nimm die ihnen entsprechenden vier Erstgeborenen hinweg. Der Ersgeborene ist an sich heilig und nichts Heiliges mehr an ihm auszusondern“ — ״Heil dir und Heil dem Volke, in dessen Mitte du lebst! — Demnach sind, wenn Erstgeburt und Anciennetät den Vorrang in der Reihenfolge begründen, Reuben, Dan, Gad und für Josef Ephraim und Manasse zuerst zu zählen, wobei dann Ascher als der zehnte erscheint. Wird aber darauf keine Rücksicht genommen, sondern vielmehr gerade bei dein Jüngsten der Anfang gemacht und die Zählung in umgekehrter Ordnung vorgenommen, so fällt die Zahl Zehn, wenn die Zweitheilung des Stammes Josef nicht in Anschlag kömmt, auf Lewi. Die Darlegung dieses Verhältnisses in Sifre ist hiemit klar, zumal daselbst auch angegeben wird, dass