Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Journal
- Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Volume
- IV. (1879)
- Date
- 1879-01-01
- Page
- – (sequence 133)
- Language
- German
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126 aus S. 17, Z. 13 v. u., dass in diesem S. 7, Z. 20 zwischen אפילו und ימצאו noch עבדים שלהם einzuschalten, aus S. 16, Z. 15 v. u., dass das. S. 8, Z. 13 רחבעם für ירבעם zu setzen und Z. 17 p in דן zu emendiren ist. Vor ויש להם שופט in, 7, Z. 12 V. u. scheint wie aus VI, 17, Z. 11 v. u. und den correspondirenden Stellen der anderen Texte erhellt, eine Zeile ausgefallen zu sein. Bür על הלפנט Hl? 10, 3, das in dieser Form ״auf Elephanten“ bedeuten könnte, hat, VI, 16, Z. 1 einen Passus והיו עומדים לפנים מן הנחל J der vielleicht die ursprüngliche LA. darbietet. Andererseits ist in der vorliegenden Recension Einzelnes unbedingt nach den anderen Texten zu berichtigen. Wir führen hier nur S. 17, Z. 4, wo דן fälschlich für גד steht und das. z. 6 an, wo 1 שמעוןn שמשון zu emendiren ist. Auch מצרים S. 16, Z. 4 v. u. kann nicht richtig sein, es ist vielleicht מואב ,dafür zu setzen. — Die Legende von den zehn Märtyrern, von der zumeist nur poetische Bearbeitungen sich erhalten haben (vgl. Zunz die synagogische Poesie des Mittelalters S. 139 ff.), wird in zwei Recensionen einer Hagada, die in No. 5 (S. 19—34) abgedruckt sind, im Stile geschichtlicher Erzählung vorgetragen. Dass der Sagenkreis, der sich um die Märtyrer der hadrianischen Verfolgung gebildet hat, mit in die Mystik der Hechalot hereingezogen wurde und sowol in den Motiven der Darstellung, als auch in der Färbung derselben mit diesem Midrasch viel Verwandtes und Gemeinsames hat, ist auf den ersten Blick erkennbar. Sehr zutreffend ist die Bemerkung des Herausgebers (Einl. S. XVIII) dass die Geschichte von den zehn Märtyrern in einer Zeit, in der die Juden schwere Verfolgungen erlitten, ihre Ausbildung erlangt hat, nur ist dieselbe noch historisch zu fixiren. Erwägt man, dass Stücke aus den Hechalot im Amram-Siddur und nachher auch fm Synagogalritus überhaupt als ein Correlai der Keduscha erscheinen, so wird man wol annehmen dürfen, dass sie einst als ein Aequivalent für das Trishagion galten, das nach alten Berichten, gemäss eines Regierungsbefehle aus der synagogalen Gebetsandacht ausgeschlossen werden musste. Allem Anscheine nach haben wir es hier mit einer über die Juden im byzantinischen Reiche verhängten Massregel zu thun. In ס, המקצועות (Or •Sarua 11, No. 50 b, vgl. Likute Pardes Ed. Amst. zeigt aber auch dann noch, wie man dieselbe hier verstanden hat. Die Bene-Mosche, die Eldad nach Abessynien versetzt, können keinesfalls, wie Grätz (Gesch. 5 S. 489) annimmt, in der Gegend von Räi ihre Wohnsitze gehabt haben, nach dem sie auch den arabischen Chronisten Ibn-Athir und Ibn-Chaldun als Schiiten, die in Jemen wohnen, bekannt sind(s. Weil Gesch. d. Chalifen II, 510, 511). Der Name ינוס, den Eldad diesem Stamme beilegt, mag vielleicht mit der Sage von den Johannes-Christen zusammenhängen. Benjamin v. Tudela nennt unter den Rechabiten, die in ״Aleman“ wohnen, einen Stamm אנוש. Sollte auch dieses etwa יאנוש (Johannes) darstellen?