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Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur · 1879-01-01 · IV. (1879) · page 125

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Journal
Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
Volume
IV. (1879)
Date
1879-01-01
Page
– (sequence 125)
Language
German
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IRI
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118 Das S. 422, Sp. 2 verzeichnete דרא HI (ל ללא יקילא יקרת Cant rab. s.v. כמעט) ist Sicherlich fehlerhaft für 5>=) דדא«s, Saölov) Fackel. Auch ללינון ti* Sab. 11, 1) ist Adjectiv von <%. — Zu לללגש (S. 423, vgl. Tosefta Nidda c. 7) ist bereits an einem anderen Orte (Kobaks Jeschurun 8, S. 37) syr. ללגושתא (s• Payne-Smith II, 946) verglichen worden. Von dem Worte ist auch die aram. Form ללגישה vorhanden. Mit drakhta, fyttTTw (vergl. Jahrb. 1, S. 245 wo nach DMG. zu lesen ist Bd. 26) scheint es stammverwandt zu sein. — ללא, tragen, (S. 424) ist mit pers. dariden, daschten verwandt (vgl. Yullers Radices p. 66). — Für ללמינון (j־ Scheb. I, 1) liest Mussafia (s.v. ל(*לולומילל ל(אריוסטו das er für eine aus Rosenöl zubereitete Salbe hält. Es scheint ^0ע10ן7^3ס (Gemisch von Rosen und Quitten) zu sein. — Zu דישרא ist syr. לושלא (wilder Hafer) zu vergleichen (Payne-Smith II, 860,861) — S. 451 wird להוגגא י הוגן Kameel, verzeichnet und unerklärt gelassen. Dieses Wort ist sicherlich mit ytwag hinnus, verwandt, obzwar es ein andere Gattung von Lastthieren bezeichnet (vgl. über yiwog Fick in Benfey's Orient und Occident II, S. 292). Der Bedeutung von הוגן Steht die des pers. haj un (Vullers II, 1496) am nächsten. — הלרוקן S. 456 ist Hydrocele. — Für ליטליס (ß• 462) schlägt Schönhak (Hamasbir s.v.) ä&fjki>g vor, das aber nirgendwo die Bedeutung ״ledig“ hat. Das «tütjg des Verfassers will nicht recht passen. Es scheint, dass i&tkov- (rtog, einer, der noch freien Willen hat, dem הטליס des Midrasch entspricht.— Wenn הינומא ein Tragbett bedeutet, wie die Amoräer es dafür halten, so würde es etwa griech. ivtvvatov darstellen. Mussafia dachte an nlrjfia. Das Wort ist jedoch in der That nichts anderes als pers. ahnameh Pomp, (Vullers I, 145). — Für להמניק zweizinkige Gabel, (S. 477) ist vielleicht חמניק zu lesen und dieses Wort vom pers. chaman, kaman, kamaneh abzuleiten, das verschiedene Handgeräthe bezeichnet, die auf zwei Seiten eine bogenförmige Gestalt haben (vgl. Vullers I, 721, II, 882—884). Sicherlich ist ל«סנק aus chamiden (eingebogen sein) gebildet. — ל המצא Fett, ist dasselbe wie das arab. dschumussun, vgl. auch Fürst hebr. Wtb. s. v. — •1 חמש ״• T הפלכוס in Midr. Ps. 16 (S. 489), ist eine aus הפלרמוס (Hippodrom) entstandene Corruptel. — Für להורלא Stange, (S. 491) ist wol, wie der Verf. annimmt, הולרא die richtige LA. nicht aber, weil das Wort von aram. הדר Stammt, sondern weil es das aramaisirte pers. dar (sanskr. dauru griech. Söqv) Holz, Balken, Spitzpfahl, ist. — לוללסיאות Adj. zu יוני (S. *) Für das darauf folgende אירלוטילון hat er die LA. vÖQOQtoarov (vgl. Payne-Smith I, p. 42). Ob Mussafia die differirenden Lesearten in einer Handschrift der pal. Gemara vorgefunden, oder ob er selbst Emendationen hier vorgenommen hat, ist nicht zu entscheiden. Mussafia widmete dem palästinischen Talmud besondere Aufmerksamkeit und soll einen fertig ausgearbeiteten Commentar zu demselben hinterlassen haben (s. R. Mepacliem Man שאריח ישראל c. 33, Ed. 1743, 133).

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