Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Journal
- Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Volume
- IV. (1879)
- Date
- 1879-01-01
- Page
- – (sequence 121)
- Language
- German
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114 (S. 175) ist griech. alga (Hammer). — Unter אש1נה (s179 ־) werden mehrere Stellen angeführt, die nicht in einen und denselben Artikel gehören. In j. Ned. IV, 4, ist dieses Wort von אש abzuleiten, נסב אשונה bedeutet: er nahm die Glut fort. Mit אשונה H das von ישן abzuleiten ist, wird ein ״Schlafgemach" bezeichnet, in אשינא רטורי (Synh. 96 b) ist und שף=שינא das Substantiv. Man muss daher übersetzen: auf die Spitze der Berge (vgl. 1. Sam. 14, 4). — Zu der s.v. באמי citirten Stelle vgl. B. Ch. 6,S.30l und Jahrb. I, S. 130, wo wol das Richtige gegeben ist. — באל א in עיזי דבאלא (Chul. 80 a), das mit ברא in Verwandschaft gebracht wird (S. 187), geht eher auf pers. bala (Berg) zurück. — בארג oder ברקא Adjectiv zu סוסיא (Synh. 78 a, s. S. 188) ist das persische baraghi (Vullers I, S. 170 col. 1), spätgriech. ßov$t,%og (Meursius p. 93) — Ob בוכיא (S. 198), Spinne bedeutet, ist noch fraglich. Dieses und בוכיאר (oder בוכיאן nach einer 2. LA.), damit die bei Payne-Smith s.v. W 526, 527) verzeichneten Wörter zu vergleichen sind, hängen wahrscheinlich mit pers. bidschiden, den Faden drehen (Vullers I, S. 391) zusammen. Die LA. כוכיא in Ar. wurde aut arab. chaka (weben) zurückführen, doch ist בוכיא durch die aus demselben Stamme gebildeten syr. Wortformen gesichert. — בוכנא (das.) ist zendisch bakht Keule. - בוקא (S. 201) ist viell. pers. padscheh, ein Theil des Schenkels (Vullers I, 313). — בורטיא fS. 203) ist viell. lat. furca, furcilla. Für חברטיא Pos. rab. c. 33 reicht diese Erklärung nicht aus. Nach Gen. rab. c. 1, wäre anzunehmen, dass הברטיא ans כפדגוג verschrieben ist. In Jalkut Ez. II, No. 370 ist gerade dieser Passus geändert. — בזיוני (s. 207) in Ned. 56 b scheint die Riemen zu bezeichnen, durch welche die Bettstelle zusammengehalten wird. Im Persischen ist paischeh der Strick, mit dem das Zelt aufgespannt wird (Vullers I, S. 327).— Ueber בזקא (S. 208) vgl. Jahrb. I, S. 195. Zu bemerken ist hier noch, dass auch die Bedeutung ״Lämmer“, welche י1) בןק Sam. 11, 8) in der hier angeführten Midraschstelle (Num. rab c. 2 und Parallelst.)'-hat (כדאינון עתירין באילץ אמריא) etymologisch begründet ist. Lagarde (ges. Abh. S. 21, No. 46) giebt über לרץק das auch nach Bar-Bahlul die genannte Bedeutung hat, folgende Aufklärung: בץק erklärt BB. 184 הו דיתיר מן בבשא> also das arab. budag pers. buzah . . . gewöhnlich pers. buz baktrisch buza . . . äfivoQ. Die angeführte Auslegung des Midrasch beruht also auf einem haggadischen Wortspiele. — Zu בוטטא S. 211, vgl. syr. בטא und ל11 ביבר ־־ •בטבטא ist pers. babar, ein katzenähnliches Thier, dessen Beschreibung bei Vullers I, 187, 188 zu lesen ist. — בילמי (S. 218) ist, wie ein näherer Einblick in die Stelle, aus der es angeführt wird, lehrt, aus צלמי (mein Ebenbild) eorrumpirt. Für ואת הבית ודמית לבילמי (Pesikta rab. c.21,42c) ist zu lesen: ואת חבריה ודמית לצלמי• — Zu יבילוניא das einen Theil des Siegelringes bezeichnet (nach dem Verf. S. 218 die eingravirte Figur an demselben) ist syr. בולוחא (Payne-Smith II, 467) zu vergleichen, das, nur im Plural gebräuchlich, die Steine am Siegelringe bezeichnet. Im Griechischen ist nvttiq, nviluiv t die Einfassung des Steines am Siegelringe. Dieses Wort ist es wol, das hier in aramäischer Form