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Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur · 1879-01-01 · IV. (1879) · page 120

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Journal
Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
Volume
IV. (1879)
Date
1879-01-01
Page
– (sequence 120)
Language
German
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113 Salz aus dem an der palästinisch ־ ägyptischen Grenze gelegenen OorQctxtvy. ״Der ganze Strich zwischen diesen Plätzen (El-Ariseh und Katieh) ist eine mit Salztheilen stark geschwängerte Ebene, die nach dem Meere zu in eine Lagune endigt ... die in alten Zeiten Sirbonis heisst... Der Commentar des Hieronymus über das 19. Kapitel des Propheten Jesaia giebt bei dem 18. Verse die Möglichkeit an die Hand, dass der neuere Name El-Arisch aus dem hebräischen Ares (החרס wicht חרש) entstanden sei, welches nach Meinung des Hieronymus so viel bedeutet als öaTQrixiov und auf den Namen Ostracine anspielt u. s. w.“ (Burckhardt Reisen I. S. 12). In Pesikta No. VII (Ed. Buber S. 64 b) wird עיר החרס (Jes. 19, 18) mit einer Stadt חדקאנו identificirt; für diesen Namen besteht auch eine LA. סרקאני (vgk die Note das.). Es scheint fast ausser Zweifel zu stehen, dass אסחראקני d. i. Ostracine gelesen werden muss und die Hagada hier mit Hieronymus sich in Uebereinstimmung befindet.*) — אפונס (S. 138), das Chul. 77a eine Fischart bezeichnet, ist pers. abnüs (Vullers I, S. 13). — Eine recht schwere Arbeit hatte der Verf. wol mit der Entzifferung der Worte ,נאד בבית האסורים שאתה בתוכו איפוטונקריק הינטין שאני בתוכו (Pesikta rab. c. 26). Dass iitixdyjxrov (S. 139) hier unmöglich ist, hat bereits Fleischer bemerkt, ebensowenig ist aber auch in הינטין ®*»Mb* enthalten. Für lezteres hat Ed. Prag 47 b ליניטין• Sicherlich sind hier die Sylben am Unrechten Orte von einander getrennt. Man schreibe איפיטון טריקלינין und erhält dann vtvutov wonach die Stelle, in der auch מביח בבית zu setzen ist, besagt: Schöner als das Gefängniss, in dem du dich befindest, ist der oberste Männersaal, in welchem ich weile. — ופיתא?אופי** (S. 140) dürfte eher auf das Adj. 07ty als auf das poetische (Fleischer Nachtr. S.282) (pirj zurückgehen. — אפייה (das.) das aus j. Ned. VII angeführt wird, ist 1(pv7j eine Gemüseart. — אפיוטות (Kinder das.) scheint eine aus v7j7a6T7jq gebildetes Substativ zus ein.— 146) אפסיות aus j. Demai II, 1) ist אפסליות phaseoli, אפסקימא (das.), das in Erub. 58 a durch נרגילא (d. i. nardschil, Cocosnuss) erklärt wird, könnte, wenn es eine Baumart bezeichnet, etwa jtv&vioq (von der Buche stammend) sein. Der Bedeutung ״Bast“ kömmt das griech. näher. 147 •$) אפוקטפיזין ־), das ״Erbreeben“ bedeutet, ist sicherlich aus griech. «wrr»׳«»? entstanden. — אפרדוכסוס (149), wofür auch eine LA. לפררוכסוס kann wol eher <1t*Qil*v*oq sein (um und um weiss). — אפתנתין (S. 153) oder אמתנחין (s• Aruch s.v.) ist nichts anderes als אוותנתין uv&ivrtjq. — ארדיכל (S. 160), das auch Fleischer (S. 183), nicht zu erklären vermag, ist pers. ״ דיוארגרMaurer“ (Vuller’s I, 954). — Die Ableitung des Wortes ארטסיס (Exod. rab. c. 13) von titQondiq (S. 163) hat Fleischer bereits für nicht annehmbar befunden. Lonsano s.v. verzeichnet eine LA. ארסיסיס• Das Wort scheint das griech. QinCöoHHQ darzustellen. Die Leber wird nach zweimaligem Kochen ranz■ lig. — אררן (Synh. 40 b), das der Verf. mit ooiWw in Verbindung bringt *) Portaleone, a. a, 0. 79 a, will אסחרקנית von ableiten. 8

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