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Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur · 1879-01-01 · IV. (1879) · page 117

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Journal
Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
Volume
IV. (1879)
Date
1879-01-01
Page
– (sequence 117)
Language
German
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110 sein, an denen bei einer erneuten Bearbeitung Berichtigunge vorzuaebmen wären. S. 4, s.v. אבא (Wald) ist nicht bemerkt, dass dasselbe mit syr. עבא und arab. אב]/ identisch ist. Das Wort ist sonach auch nicht von אבד sondern von ״ ערבdicht sein“ abzuleiten und bedeutete zunächst ״Dickicht“.— אבזייני (S• 8), das Abahu mit אסטמא oder טוטפת gleichstellt, scheint auf griech. «Ve, Verknüpfung, Masche, zurückzugehen. In der palästinisehen Gemara (Sab. 6, 1), wird טוטפת;durch קובטיח־ן erhlärt, das vielleicht in לןלובטרה zu emendiren ist und xaXwrcrfQu, Schleier, darstellt. — Zu אבטא (das. S. 8) ist עביט zu vergleichen, das in der Bedeutung ״Bot־ lieh“ vorkömmt.(Tos. Sab. c. 8, j. Beza 5, I. b. Bab. mez. 51). - 9 •8) אבירן) ist vielleicht spätgriech. u/jmruvij, Rennbahn, in dem das arab. meidan liegt. Die Zusammenstellung 'mit בידין (pythones) hat wenig für sich .— In 13 .8) אבנימס) hat Jost (Gesch. d. Judenthums II. S. 87) mit Recht den Philosophen Oenomaus von Gadara erkannt*), daher dieser Name nicht Eunomos zu schreiben ist. — אבר וסי (Berach. 39 a), das S. 17 mit ußftöc identificirt wird, ist sicherlich nichts anderes als olyaiog (reif), das in j. ßiccur. I, 63 richtig אוורוס geschrieben wird. Die סמרוסי genannte Oliven־ gattung ist halbreif (yiu-otfxßog). Unter אגורי ist die frühreife Olive (üyovfjog vgl. Du Gange s.v.) zu verstehen. Für die unreife Olive haben Byzantiner auch die Bezeichnung uXyovqiöu (Du Cange s.v.) Von diesem איגלרי muss das gleichlautende Wort in der Stelle □,אבל ישראל כול□ צדיקים ך חטים אמרי הם (Num. rab. c. 4 s. S. 25 s. V. אגורי) unterschieden werden, dieses ist nämlich sowie איגורי דחטחא bei Payne-Smith Thes. I, col. 137 Z. 25 yT>^cg (feines Weizenmehl). Dieselbe Bedeutung hat dieses Wort auch in Gen. rab. c. 91, wo es von מור zu trennen ist. — Der Artikel 8.20) אגונה) muss gestrichen werden, da dieses Wort in Tanchuma (Mischp. No. 5) nur aus אנונה annona verdruckt ist. — Die wegen ihrer brachylogischen Fassung so schwer veständliche Bemerkung קרקע דינר אגרמא רביע מעות סרמיסין (j• Git. v, 7) erhalt durch die s.v. אגרמא s. 25 ge־ gebene Erklärung nicht ihren rechten Sinn. Das Wort אגרמא bedeutet sicherlich wie syr. גרמםא [oder גרמא s. Payne-Smih Thes. s. v.) den vierten Theil (סרמיסין < (רובעה דזלזא (=tremissis vgl. Herzfeld metrol. Voruntersuchungen S. 74) den dritten Theil eines Golddenars**). Durch diese Bemerkung illusrirt R. Jose b. Abun den Ausspruch Samuels של״ען מעות שהוא רביעית בקרקע (b. Git. 58a). Sie besagt nämlich: Wenn man dem Eigentümer eines von einem Sikarier erkauften Feldes den vorschriftsmässigen Schadenersatz leistet, hat man, wenn man ihm ein entsprechendes Stück des Ackers überlässt, den vierten Theil zurückzuerstat- *) Grätz (Gesch. 4 2. Ausg. S. 469) adoptirt diese Annahme, ohne auf Jost zu verweisen. **) ״Denar“ und ״Sus“ bezeichnen im Talmud häufig dieselbe Münze (vgl. Herzfeld a. a. 0. S. 58).

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