Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Journal
- Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Volume
- IV. (1879)
- Date
- 1879-01-01
- Page
- – (sequence 112)
- Language
- German
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105 nannt wird). Der ״Dolmetsch“ des Menschen ist sie bei Gazzali (מאזניצדק S. 40), der Schreiber seines Herzens in Spr. d. Phil. III, 3. Zu den Persönlichkeiten, die den Familiennameu ץ״ק hatten, (S. 286) gehört auch Schalom ן״ק, von dem ein Brief in Resp. פרי תבואה Th. II, No. 15 gedruckt ist. Derselbe lebte c. 1790 und kann daher mit dem gleichnamigen vom J. 1724 nicht identisch sein. — Zu den jüdisch-deutsehen Werken, in denen der Ausdruck ״Botenbrot“ nebst seinen Ableitungen im Gebrauche ist, gehört auch das Samuelbuch Ed. 1612 (Botenbroten 35b; ein Botenbrot ich begert, (das.); mit deinem scharpfen Schwert solPtu im das Botenbrot geben, (das.), 0 weh! des bösen Botenbrot in Gassen Askalon 36av von dem Botenbrot meint er reich zu werden, da liess ich im geben das recht Botenbrot 40 b, lass mich’s bald laufen sagen David unsrem Herrn das gut Botenbrot 63 b). In dem Melachim Buche (Ed. Krakau 1583) liest man (Bogen 12, Bl. lb) sag ihm das בעטן ברוט•— S. 289 wird darauf hingewiesen, dass in Synh. 21b unter הדיוטות die Samaritaner verstanden werden. Es verdient bemerkt zu werden, dass diese Interpretation von R. Chasda herrührt, der auch sonst solche unbestimmt gehaltene Bezeichnungen auf die Samaritaner bezieht, vgl. Erub. 31b,או ביד מי שאונו מודה בערוב א״ר חסדא כותאי Pesach. 50b, 51a. דברים מותרים ואחרים נהגו בו אסור א״ר חסרא ב ותאי• in Nidda 69 a, wo wir א״ר ששת לר■ ירמיה בר אבא רב ככוחא" אמרה לשמעתתה lesen, hat רא״בן No, 320 (foi. 59 d) dafür א״ל ר ששת לר׳ חסדא כבר רב וב״• — Die Bedeutung ״volkstümlich“ hat das Wort הדיוט *n ^em Ausdrucke כלל הדיוט (Temim Deim No. 18), wo im Verfolge noch bemerkt wird: •וכלל זה אע״פי שהוא לשון הדיוט שמעתיו וערב עלי Die hebr. Version von vox populi vox Dei קול המון כקול שדי hat auch Mose Chages in משנת חכמים No. 277 und Jehuda Hurwitz in מגלת 22 סדרים b. Die sprichwörtliche Redensart ״die Leviten lesen“ deutet höchst wahrscheilich auf 5 B. M. 27, 14—26 hin. — Eine weitere Veröffentlichung der Zunz’schen Schriften ist nicht in Aussicht gestellt. Am willkommensten wäre wol eine neue Auflage der ״gottesdienstlichen Vorträge“, dieser einzig dastehenden Literaturgeschichte der Targume und Midraschim, welche namentlich, was leztere betrifft, den Gegenstand fast vollständig erschöpft. abweichende Textirung macht es sehr wahrscheinlich, dass wir hier ein Fragment aus der hebr. Uebersetzung Joseph Kimchi’s vor uns haben.