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Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur · 1879-01-01 · IV. (1879) · page 109

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Journal
Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
Volume
IV. (1879)
Date
1879-01-01
Page
– (sequence 109)
Language
German
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102 währenddem jedes Gesetz aufhört, erblicke ich die Vernichtung der Gestalt. Lange währt die Zeit des Lebens, doch erreicht sie das Ende. Aber ich betrachte die Vorsehung meines Gottes, der mich erhebt, er lässt ihre Spur zurück und ich frohlocke“. Daran reihen sich die auf das zukünftige Heil sich beziehenden Gefühlsäusserungen, die Hoffnung, Vertrauen und Bitte in sich schliessen. Bei der Betrachtung des Bildes kam dem Verf. <ler Umschrift zu demselben der Gedanke, dass er einst nicht mehr da sein und dieses als eine dauernde Spur seiner Persönlichkeit auf Erden zurückbleiben werde. Dass der schöne Kopf, der von dieser Legende umgeben ist, den Verfasser derselben darstelle, ist zwar sehr fraglich, doch dürfte es keinem Zweifel unterliegen, dass sie in dem augedeuteten Sinne aufzufassen sei.־־־ Unter dem Namen ר' שלמה ירחי (vgl. S. 100 ff) erscheint Raschi auch in R. Lipmann’8 Nizzachon (Ed. Amst. No. 104), mein Manuscript hat jedoch die richtige LA. ךען״י. — Die Abbreviatur ב״לב S. 211 ist vielleicht =:,בטוח לבו בה (vgl. Ps. 1127 י) und somit mit נל״בב s. 209 verwandt. Das mit חדל אי#ן verbundene מלך erscheint allein auch in Resp. Chajim Or Sarua No. 123. Sollte משול לעק כלח oder Aehnliches damit angedeutet sein? — Unter den Persönlichkeiten, welche nachweislieh den Familiennamen מןיא hatten, ist Chajim b. Elieser, der Verfasser des □שנוח חיי betitelten Commentars zu den Proverbien und Kohelet (Ed. Amsterdam 1765), nicht genannt. Auf dem Titelblatte ist der Familienname, der in den Vorreden zu den beiden Theilen erwähnt ist, weggelassen. Da der Verf. aus einer alten in Prag ansässigen Familie stammte, so darf er wol als ein Abkömmling von Mose Chajim b. Elieser Todros (Gal-Ed. No. 83) angesehen werden. — Das S. 214 erwähnte Verzeichniss von Bibelversen in 34 בן ציוןa - 35b, *J erstreckt sich zum kleinen Theile auch auf nachbiblische Namen. Um ein Beträchtliches bereichert findet sich dasselbe auch in יהונחן HDp 15b—17a. — Zu den Jahren, für welche die messianische Erlösung angekündigt wurde, gehören noch 1696 (David Lida in dem von sabbatianischen Träumereien strotzenden Excurse zu חלקי אבנים Kd. Dyhrenfurth 29 a) und 1806 (Mose Edrei in 15 יד משהb,). Auf das Jahr 1724 soll nach Elieser von Pinczow (51 דמשק אליעזרb) auch Lipmann Heller (Comm. zu Abot 5, 1) hindeuten. Samuel b. Boas rechnet aus, dass wir uns schon seit 1648 in der Erlösungs-Aera befinden, die 592 Jahre dauert (140 רמח שמואל a). Nach Elia Levita (תשבי s•v• חזר) hätte der Messias vor dem Jahre 1588 erscheinen müssen. Unter den Autoren, denen die Samuel-Baraita bekannt war, ist jetzt auch R. Chananel (Commentar zu Pesachim S. 149) zu nennen. Er nennt den Verf. derselben: רבינו שמואל und kann also dabei schwerlich an den Astronomen von Nahardea gedacht haben. In der Zeit, aus der das Buch *) Zunz nennt den Verf. Moses Tobia. In dem Gedichte 33a, in welchem der Name desselben angedeutet ist, tritt blos Mose als solcher hervor.

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