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Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur · 1879-01-01 · IV. (1879) · page 102

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Journal
Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
Volume
IV. (1879)
Date
1879-01-01
Page
– (sequence 102)
Language
German
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95 kunft feierlich empfangen wurde (ארי נוהם P• 69). Dort Unterzeichnete er auch ein von Mose b. Josef de Trani verfasstes und nach Venedig abgesandtes Gutachten (מבי״ט I» 604). Wenn er noch Palästina bereist und einen Reisebericht an seine Freunde in Italien geschickt haben soll, so ist kaum anzunehmen, dass dies alles innerhalb eines halben Jahres gesehehen sei. Dass Bassula stets in Ankona gewohnt habe, bezeugt Leon da Modena. Im J. 1548 giebt Schemtob Athia (Vorr. zum Psalmen-Comm.) davon Nachricht. Neun Jahre später erzählt Josua Soncin, der ihn gegen den Vorwurf, dass er sich in einer Angelegenheit habe bestechen lassen, in Schutz nimmt, von seiner Wirksamkeit daselbst, doch ist das Schreiben, in welchem er die Drucklegung des Sohar befürwortet (den תקעי זהך Ed. Mantua vorgedruckt) aus demselben Jahre (1557) von Pesaro aus datirt. Auf ein Gutachten Bassula’s bernft sich im Jahre 1544 R. Meir von Padua (Resp. No. 13), auf ein anderes, darüber nichts Näheres bekannt ist, Menachem Asaria de Fano (Resp. No. 67). Er war der Lehrer des Grammatikers Immanuel de Benevento (s. 4 לוית חן a, 62 b, 33 a) und ist mit seinem, denselben Beinamen führenden Tochtersohne Mose b. Binjamin, der im J. 1582 aus Szafed nach Italien kam, den damals noch im Kindesalter stehenden Leon da Modena unterrichtete, sich zwei Jahre später nach der Insel Cypern begab und bald nach seiner Ankunft daselbst starb (1584 vgl. Reggio Examen traditionis Vorr. p. VIII), nicht zu verwechseln, woran bereits Carmoly erinnert (Revue orientale II, S. 88), währenddem Fürst (Bibi. I, 94) und Grätz (Gesch. 9,376), die Basula’s Tod in das J. 1590 setzen, ohne sich auf eine Quelle zu berufen, den Grossvater von dem Enkel nicht unterscheiden. Von beiden zu unterscheiden ist endlich ein dritter Mose Bassula, der 1587 Cordueros אור נערב meinem Vorworte und einem Proömium und zwei Jahre später dessen ,תומר דבורך niit einem Vor- und einem Schlussworte versah. Er war aus Palästina nach Italien gezogen und war vielleicht auch ein Enkel des Kabbalisten R. Mose Bassula.*) — Aus גלילות א״י (No. 62) ist ein grösseres Stück in מעשה נסים von Mose Edrehi (5 a—9 a) aufgenommen und zwar nach einer Amsterdamer Edition vom J. 1759. Vgl. damit Orient 1851 S. 295. — Das 1743 erschienene זכרון בירושלים (No. 123) ist nicht in constantinopei, sondern bios באותיות קונשטנרינה gedruckt, die Typen lassen auf Sulzbach schliessen. — Der jüdisch-deutsche Reisebericht des in No. 125 genannten Josef Sofer wurde 1809 in Frankfurt a. 0. unter dem Titel אגרת הקדש לר' יוסף סופך מירושלים gedruckt. In dieser Ausgabe scheint Einiges weggelassen zu sein5 da von der Abreise aus Venedig im J. 1758 sich hier nichts findet, dagegen von den 1760 auf der Seereise von Konstantinopel nach Palästina erlittenen Gefahren gesprochen wird. Sofer’s Bericht reicht bis 8 a, die Re- *) Welchem die דרשה in Cod. Michael 289 angehört, ist noch zu untersuchen.

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