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Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur · 1879-01-01 · IV. (1879) · page 94

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Journal
Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
Volume
IV. (1879)
Date
1879-01-01
Page
– (sequence 94)
Language
German
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.87 gelautet haben (Ar. s.v. 8 חך), welches Wort im Toldot Iesehu und ahnliehen Schriften den Namen Maria vertritt. S. 102. Anm. ,ך werden Varianten zum Raschi-Commentare und Alfasi mitgetheilt, ohne dass auf die verschiedenen Lesearten, die für den Talmudtext selbst hier vorliegen, eingegangen wird. Die Boraita, auf die jene Erklärungen sich beziehen, hat in den Ausgaben folgenden Wortlaut: השמיט בה סופר אותיות או פס־וקץ וקראן הקורא כמתורגמן המתרגם יצא in Scheeltot No. 67c. finden wir dafür: השמיט בה סיפר פסוק א' וקראו י על פה הקורא במתרגם והמתרגם יצאin Jereim No. 128 stimmt sie im ersten Theile zu dieser, im zweiten zu der Fassung der Vulgata. (השמיט בה סופר פסוק א׳ וקראה על פה כמתורגמן המתרגם יצא)• in 1«״r n 46b col. a wird unsere Talmudstelle in folgender Weise wiedergegeben: ,ת״ר השמיט בה הסופר אותיות או פסוקי' וקראן הקורא כמתרגם יצא קראה על פה במתורגמן שקורא על פה יצא ר״א(ואמרינן וא' •י) ע״פלא יצא דוקא כולה אבל פסוק א' או ב' יצא• Demnach waren hier zwei Fälle erwähnt und zwar der eine, in welchem der Vorleser des Estherbuches die fehlende Stelle in targumistischer Paraphrase und ein zweiter, in welchem er sie mündlich vorträgt wie ein Meturgeman, der kein Buch vor sich hat Der Behauptung, dass auch in letzterem der gesezlichen Vorschrift genügt ist, wurde die Vorschrift der Mischna קראה על פה לא יצא entgegengehalten und darauf bemerkt, dass es zwar unstatthaft sei, das ganze Estherbuch mündlich vorzutragen, dass dies aber bei einem oder zwei Versen, die durch die Unachtsamkeit des Schreibers in demselben ausgefallen sind, nichts auf sich habe. Dass in der Gemara ein solcher den Ausgleich zwischen Mischna und Boraita schaffender Passus vorhanden war, geht auch aus den Worten Nachmanis, (לקוטות zu Meg•17a) hervor: ומזה אמרו דהשמיט בה הסופר אותיות או פסוק וקראן הקורא בממורגמן יצא והו יגן בה קראן על פה לא יצא ומחרצי׳ לא קשיא הא בכולה הא במקצתה• Der Ausdruck פסוק אך,ך bat nach diesen Darlegungen nicht das Auffallende, das R. darin erblickt Uebrigens hat die in Rede stehende Boraita iu j. Meg. 2; 1, wo sie als ein Ausspruch Samuels erscheint, einen ganz anderen Sinn. Wir lesen daselbst: תני שמואל טעה והשמיט פסוק אחד ותירגמו המתרגם יצא• Demnach wird nicht davon gesprochen, dass der Schreiber einen Vers ausgelassen, sondern dass der Vorleser irrtümlilicherweise einen solchen übergangen, aber der ihm zur Seite stehende Meturgeman ihn in aram. Uebersetzung vorgetragen habe. — In den Noten theilt Hr. R. auch an zahlreichen Stellen Erklärungen aus verschiedenen handschriftlichen Werken und Berichtigungen zu dem Texte des Raschi - Commentars mit, die man als eine dankenswerte Zugäbe zu dem Gebotenen betrachten darf. Aus letzteren erfahren wir z. B. dass im Commentare zu Taanit 7 b Afgsw. בשוא ועז in בשין ואלף zu zer־ legen ist (III, 1, S. 32 ח׳), währenddem Joseph Stadthagen (30 דברי זברוןb) dafür בי, ש, נ׳ ו׳ אלף geschrieben haben wollte, und dass die Worte לסורא חסר (תרתי) דומה אצל דומה (Sab. 60 b) sich in den älteren Ausgaben nicht vorfinden (VII, 126 'נ). Wir sehen nur nicht ein, wie Hr. R. die Er-

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