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Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur · 1879-01-01 · IV. (1879) · page 93

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Journal
Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
Volume
IV. (1879)
Date
1879-01-01
Page
– (sequence 93)
Language
German
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86! bleibsel noch erhalten sind. Dies geht aus folgenden Worten des R. Bechai b. Ascher in Schulchan Arba (Ed. Amsterdam 11a) hervor: ודומה לזה מה שדרשו רבותינו זל במכילתא : זכור ושמור זכרהו בכניסתו שתקבלה עליך קודם שקיעת ההמה כדי שיהא הכל מתוקן שמור שמרהו ביציאתו כארס המשמר את המלך או אוהבו שהוא עמי ואינו רוצה שילך מאתו כל זמן שיוכל לעכבו ער כאן• Diese jener Mechilta entnommene Mah- | nung, darauf zu achten, dass man beim Eintritte des Sabbats, noch ehe es Abend wird, Alles für denselben vorbereite, und beim Ausgange des Tages seine Feier noch etwas in die Nacht hineindehne, wurde, vielleicht weil sie nur in ihren Umrissen bekannt war, dahin verstanden, dass man nach biblischer Vorschrift wie den Eingang auch den Ausgang des Sabbats durch einen Segensspruch weihe. Die missverständliche Auffassung dieser Stelle hat dann in dem Satze זכרהו בכניסתו וביציאתו (auch bei Bechai a. a. <3! 10b) Ausdruck gefunden, der sich natürlich auf keine bestimmte Quelle t zurückführen lässt. i In Bd. VII, die Varianten zum Tractate Sabbat enthaltend, hat der | Verf.es unterlassen, in den Anmerkungen das ganze textkritische Material beizubringen. Daher ist z. B. 117a Anm. 2 Aruch s. v. 14:7 לגרדלקי a Anm. 'ח betreffs 128) אמיתא a) Hai. gedol. 19b, R. Simson zu Ukzin 1, 2 und Anderes nicht in Betracht genommen worden. — In Bd. VIII S. ט Anm. ג wird darauf hingewiesen, dass Cod. M. wie En-Jacob in Meg. 6 a בית בריא für בית במיא haben. Letztere LA. ist aber auch durch Aruch s. v. בית במיא bezeugt. Da בית בריא nur ein anderer Ausdruck für בית ןי^יא *st (vgh Jahrb. I S. 140) und auf lezteres nach der talmudischen Auslegung durch einen anderen Passus der dort an- } geführten Schriftstelle hingewiesen wird, so kann es nicht an Stelle von בית במיא gesezt werden. Für die Identität von בית גליא un(l בית בריא | ist in neuerer Zeit noch ein weiterer Beleg bekannt geworden. J. Müller hat nämlich in einem Manuscripte der Fastenchronik an Stelle von סקום i הקראים (Scholion zum 23. Ijar) eine LA. מקו□ גליין entdeckt (Grätz Monatsschrift 24 S. 46) und Brann (Dasselbe 25 S. 451) mit Recht darin בית גליא erkannt. Für מקו□ ^יא wurde der talmudischen Vorschrift ge-! mäss מקום כריא gesezt, das ein Unkundiger in □מקום הקראי verwandelte. Da wir aus dem Scholion erfahren, dass der מקום גלוון sich aut dem Berge Zion befand, so wird man kaum fehl gehen, wenn man ג^רון für Golgatha hält. Hadrian liess auf Golgatha eine Statue der Liebes- I göttin errichten. ״Der Name Golgatha selbst“, sagt Sepp (das h. Land I. | S. 218) musste auf die Errichtung eines Venerariums führen, denn die paphische Göttin hiess yoXyoiv uvaooa, ihre Cultusstätte yoXyol, von den | Felsenkegeln, welehe in ihrem Dienste bedeutsam waren“. Der Name בית i גליא wurde vielleicht dann auch auf die Grabmalskirche übertragen und בית בריא oder למקום בריא wie dafür in Megillat T. stand, sollte vielleicht an y.qavCov x67toq, Schädelstätte, anlauten. Da mit בריא etwas Schimpfliches ausgedrückt werden sollte, so dürfte dieses vielleicht ursprünglich חריא ן

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