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Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur · 1879-01-01 · IV. (1879) · page 90

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Journal
Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
Volume
IV. (1879)
Date
1879-01-01
Page
– (sequence 90)
Language
German
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83 □אלמגי entsprechende Wort erscheint, identisch. Das אבליג ^er Pesikta aber ist nichts anderes als das syrische ״ אבלוגSandelholz“ (Payne Smith Thesaurus I, 16), das mit dem persischen ablueh, das zu seiner Erklärung herangezogen wurde, nichts gemein hat, wol aber eine andere Form von dem in der Bibel nur im Plural vorkommenden אלמוג ist. Das talmudisehe מבליגא, in welchem nur durch eine Verschärfung eines Labiallautes die graphisch durch ein Alef darzustellende Anfangssylbe verdrängt wurde, bezeichnet demnach den Sandelbaum. Mit weniger Sicherheit lässt sich die Bedeutung von ימלמיש das in dieser Gestalt zuweilen auch im Jonatan-Targum hebr. אדץ vertritt, feststellen. Es müsste mit besonderen Dingenzugehen, wenn das] nur durch die Lexika bekannt gewordene persische Gulamusch, das einen Weidenbaum mit wolriechenden Blüten bezeichnet, hier zur Erklärung einer Baumart (im bab. Talmud ist גפר=קרדוס [Corduenisches Holz] nach Onkelos mit ^־Hp=cedrus und □^np=citrus vermengt worden) verwendet worden wäre. Eigen ist es, dass in Pesikta rab. 1. c. in einer weiteren Bemerkung über אלמגים dieses mit יגלןמי das dort nur eine Baum- oder Holzart bezeichuen kann, gleichgestellt wird, die dem Schamir, der alles Schwere auszuführen vermag, wie מוג (Koralle oder Sandelholz) erschien!א״ר הונא הכהן בן אבין:גלומי היו וכיון שהי מראים אותם לשמיר היו כמוג הזה• sollte vielleicht auch hier גלומשי odet גולמישין für גלומי gelesen werden müssen? — In IV, 2 S. 214 Anm.5 ist Menorat 11a־Maor No. 262 betreffs Joma 62 b verglichen, ohne dass der Name לאלכסנדרא der daselbst für יגאי steht, bemerkt wird. Die gleiche Variante hat auch Reschit Chochma la. — Ib. 72 Anm. ק׳ sucht R. nachzuweisen, dass die Namen Mare b. Mar und Mare b. R. Huna (Erub. 21a) eine und dieselbe Person bezeichnen. Die Gründe, die er dafür anführt, sind so hinfällig, dass sie kaum einer Widerlegung bedürfen. Der Name Huna soll ungewöhnlich und fremdartig erschienen sein, währenddem derselbe doch schon in der Reihe der älteren Exilarchen öfter erscheint. Der Anknüpfungspunkt für Mare b. Mar’s Ausspruch liegt natürlich darin, dass derselbe eine Maszberechnung enthält und daher zu dem Früheren eine gewisse Inhaltsverwandschaft hat. Das erstere Moment ist aber ausserdem gegenstandslos, da auch eine LA. בריה דרבעא fftr בר הונא vorhanden ist (Juchasin Ed. Filipowski S. 169). In Bd. V S. ט״ץ Anm. ג wird zu Erub. 11b bemerkt, dass אבבא Qp in Ed. Saloniki den Zusatz דבי דעא habe. Hier war auf Aruch. s. v. דדן» aufmerksam zu machen, wo dieser Passus אבבא דבי זיינא Dp lautet. Diese LA. ist bereits in Levy's Wörterbuch s. v. זייגא aufgeuommen und die Stelle in deren Sinne richtig übersetzt ״Er stellte sich an der Thüre des Kerkers auf“. זיינא hat aber dann nichts mit dem pers. zijan ״Schaden“ zu thun, es ist vielmehr auf zindan zurückzuführen, das im Persisehen ״Kerker“ bedeutet und auch in אpזנךו (vgl. Hechaluz 8 S. 112) den Grundbestandtheil bildet. In Bd. VI S. 26 A. א wird bemerkt, dass auf מפני שאי[ דרכו של עכבר לפרד in cod. Oxford noch ein Passus האי עייליה למזייה ופירורין 6*

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