Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Journal
- Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Volume
- IV. (1879)
- Date
- 1879-01-01
- Page
- – (sequence 89)
- Language
- German
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III, 2S. 138 Anm. ל wird auf das Fehlen des Passus אי נמי ־* בתיובתא (Taanit 23b Z. 17 v. u) in manchen Texten aufmerksam gemacht. Hier verdient das Zeugniss des R. Abraham חליף (Philipp?) bei Asulai □103 פתח עיניa angeführt zu werden, nach welchem die meisten correcten Handschriften des Talmuds ihn nicht enthielten ברוב גמרות של קלף חמדוייקות ליתא להאי ״אי נמי“ וכן נראה עיקר וזוהי שכתב רש״י לעיל סוף ע״א אינמי משום בריוני לא כתוב בספרינו“ ודברי רש׳י אדהכא קאי וכן הסכימו הרבנים מוהרר סולימאן ן׳ אוחנה ומ״הרר יו״ט צהלון אבל הרב מהרר יעקב אבולאפיה פירש ודברי.רש״י הם במקומם והיה גירסא לעיל ר׳ הוני רבעי רחמי דלימות משום דלא נהגו ביה יקרא א״נ משום בריוני דהוו באותו הדור מה שלא היו בדורו והיה מצטער מהם ועיין בן גוריוו ספר חמשי פ׳ ל״ז עכ״ל לקוטי מהרר אברהם פליף כ״י• In III, 2 S. 157 Anm. ל betreffs der zu Micha 5, 15 gegebenen bagadischen Auslegung (Succa 52 b) ist das textkritische Material nicht erschöpft. In Emunot we-Deot Abschnitt 7 (Ed. Leipzig S. 143) ist Adam weggelassen, und dafür Isak ״den Hirten‘4 links zu David beigesellt, währenddem in der unter dem Namen החחיה והפדות bekannten Recension dieses Abschnittes darin zwar nichts geändert ist, aber Enosch an Stelle Metuschelachs erscheint. In dem Responsum Hai’s über die Auferstehung (Taam Sekenim 60 a), wo offenbar Saadja benuzt ist, bietet der Text dieser Stelle keine Variante, die nicht anderswoher schon bekannt ist, doch haben nach Kimchi (Comm. zu Micha 1. c.) Chan och, Seth und Metuschelach ihren Platz zur Rechten Davids. Sicherlich werden hier die ״sieben Hirten‘‘ auf die Patriarchen und Propheten des Pentateuchs, die ״acht Menschenfürsten“ auf Persönlichkeiten^ die in den prophetischen Schriften erwähnt werden, bezogen. Nach ähnlicher Deutungsmethode will Hieronymus (Comm zu Micha 1. c.) unter ersteren alle Patriarchen und Propheten des alten Testaments, unter lezteren sämmtliche Fürsten, welche von dem Zeitalter der Apostel an gegen die Assyrer gekämpft haben, verstanden. In IV, 1 52 b Anm. y wird betreffs der talmudischen Erklärungen der Baumart אדרא nicht auf Ar. s.v. אךיך und זמבליגא verwiesen, wo sich beachtenswerte Varianten vorfinden. Die Stelle verdient eine nähere Untersuchung, in den Ausgaben lautet sie דב ר, שילא אמרי מבליגא ואמרי לה זי גולמיש in den Handschriften מבליגא ואמרי לה טלמיש TT ,ד' ר' ש, א und ebenso in Synh. 108 b, wo sie zur Erklärung von ג(זף (G־en. 6, 14) verwendet wird. Jechielides (1. c.) las an beiden Orten זבליגא oder לזמבליגא in welch lezterer Form dieses Wort auch in dem Lexikon des R. David de Pomis (53 a) verzeichnet ist. Auch für טלמיש hatten einige Codices בולמיש (Aruch s. v. אדר)• ■Das זמבליגא des Aruch ist sicherlich aus מבליגא IT entstanden, מבליגא selbst aus אמבליגא verkürzt und demnach mit אבליגה oder אבליג, das in Pesikta rab. c. 33 (fol. 62 d) *) als das dem biblischen *) In der Form אבליגא finden wir dasselbe Wort auch in den Jelamdenu-Fragmenten (Jellinek Bh. M. VI, ־S. 88 No. 53); im Aruch ist diese Stelle s.v. אבלינה verzeichnet.