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Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur · 1879-01-01 · IV. (1879) · page 87

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Journal
Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
Volume
IV. (1879)
Date
1879-01-01
Page
– (sequence 87)
Language
German
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— 80 — Berlin würde sicherlich das Wort ברכות in derselben nicht beanstandet haben, wenn ihm die Stelle in Cod. M., die in der Ausgabe vermisst wird, bekannt gewesen wäre. Es scheint, dass eben Jizchaki sie hier aus dem Texte ausgeschieden hat und deshalb betreffs חילקא u. s. w. auf Moed kat. 13 b verweist. Der Ausdruck 36) ורקמן מפרש לח b sv. חביץ קדירה) besagt deutlich, dass er den Absaz מאי חביץ קידרא vor sich genabt, ja ihn nicht einmal aus dem Texte ausgeschieden hat. — S. 218 Anm. צ ist Aruch s. v. 2 אפתא unbeachtet geblieben. — Das in den Ausgaben Berach. 56 a) fehlende עיין רבא והלא דגהיט (S. 308 Anm. 3) hat auch Meir Abulafia (Massoretisches Lexikon s.v. חמך)• Daselbst findet sich die von Rabb. unbeachtet gebliebene, auch durch Aruch. s. v. גחט bezeugte LA. גחוט für גהיט• In dieser Doppelform ist dieses Wort (Norberg bei Payne-Smith s.v. גט) aus dem Syrischen bekannt, ohne dass es sich von hier aus irgendwie belegen Hesse. *) — In Beza 21 a (vgl. II, S. 48) scheint nach dem Citate bei Jesaia de Trani (Hamachria No. 3) die Mischna Challa I, 8 ihrem ganzen Wortlaute nach angeführt gewesen zu sein. Die Worte ומברכין עליה וסזמנין עליה hatte er in umgekehrter Folge vor sich, was ihm mit ein Grund war, gegen Jizchaki zu behaupten, dass ומברכין עליה nicht auf den Segen über das Brod, sondern auf das Tischgebet nach vollendeter Mahlzeit bmweise (ועוד דקא תני מזמנין ת הל ה והדר מברכין ש"מ דהיאי מברכין ברכת המזון הוא)* In 24 ן! תוספות רי״ד b vertritt er dieselbe Auffassung dieser Stelle, trotzdem er daselbst deutlich zu erkennen giebt, dass er den Text in der reeipirten Fassung vor sich hatte (דאי משו□ ברכת המזון ־־ "(כבר אמר מברכין עליה Hinsichtlich der Festellung des Textes in den Worten לקתתא רנרגי וחציני ist dem Verf. Aruch s.v. אלוחא entgangen.־ In zwei Erklärungen, die daselbst angeführt werden, ist die LA. hinsichtlieh dieser Worte mit der des reeipirten Textes gleichlautend, doch hat er für das zweite אלוותא in derselben Stelle die Worte פשחי פשחי• In dem Commentare des R. Mose Chalawa zu Pesach. 103 a ist eine LA. לק ופי נ י דנגרי והציגי aufbewahrt, die zwar eigenartig ist, aber sich nichtsdestoweniger als unbrauchbar erweist. — In Bd. 2. II. 9 a zu Anm. ק wird die *) Fleischer (Nachträge zu Levy Neuhebr. Wtb. I, 332) nimmt mit Recht eine Verwandtschaft dieses Stammes mit ״ גהץglätten“ an, allein dieses scheint wiederum eher mit syr. געץ געט dessen Grundbedeutung ״drücken“ ist, als mit den von F. angeführten arabischen Stämmen zusammen zu hängen. גחיט bedeutet daher ״abgedrückt, hinweggeschoben.“ Auch גהץ in Ber. rab. c. 39 ist =. syr. געץ beängstigt sein, gegen etwas einen Widerwillen haben. Levy (Neuhebr. Wtb. s.v. גהץ und Fleischer Nachtr. S. 232 haben die richtige Textesfassüng in den Ausgaben nicht beachtet. Von diesem געץ scheint auch געי־ץ גץ ein glühendes Eisentheilchen zu bezeichnen, das beim Anschlag des Hammers auf den Ambos über demselben hervorspringt. Dafür spricht auch die Erklärung dieses Wortes in Ar. s.v. אותן : גץ השברים שיוצאין מתחת הפטיש כשמכה על הברזל שבסדן נקראין גיצין.

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