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Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur · 1879-01-01 · IV. (1879) · page 44

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Journal
Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
Volume
IV. (1879)
Date
1879-01-01
Page
– (sequence 44)
Language
German
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37 Commentare, der mit der im J. 1623 verfassten jüdisch-deutschen Uebersetzung desselben (הסגיר) edirt wurde, wird hierüber bemerkt: אליהו גילה לבעל מגלה עמוקות אותן המאה הלכו וישבו במרינה רומי ואשכנז וע״כ בקר (נקרא .1?) אליהו מתושבי גלעד שלא נדו מארצם אלא ישגו ״) במקומם ,מ״ע בגלי חיאElia [der Prophet] offenbarte dem Yerfasser des Megalleh Amukot [Natan Spiro], dass die Hundert (vgl. Raschi z. v. 35) weggezogen und in der Provinz Rom und Deutschland sich niedergelassen haben. Ferner heisst Elia desshalb ״von den Einwohnern Gileads1) ״ R. 17, 1), weil diese aus ihrem Lande nicht ausgewandert, sondern in ihrer Stadt verblieben sind“). Hier wird zuerst erwähnt, dass die Binjaminiten auch nach Deutschland gezogen sind. Nach Menachem Man, dem Verfasser des historischen Werkes Scheerit Israel, war in Kimchi’s Mittheilung ausdrücklich bemerkt, dass sie nach Deutschland und zwar nach Worms gezogen sind. Nachdem er in dem genannten W erke (Ed. Amst. 10b) die Ansicht Abarbanels anführt und hinzufügt, dass mit ״Romania״ Deutschland gemeint sei, lässt er nämlich Kimchi sagen: ״Ich habe in einem Midrasch gefunden, dass die tausend Mann, die mangeln an Söhnen Benjamins in dem חשבון (Zählung), die seien gegangen in das Land אשכנז (Deutschland) in eine Stadt, die da heisst Gormesa — dasselbige heisst itzund Wörmesa (Worms) — und haben sich da besetzt.״ In diesem Sinne spricht sich auch Jacob b. Isak ha־Lewi in der gereimten Paraphrase der älteren biblischen Geschichte, die er unter dem Titel קהלת יעקב herausgab, aus: (אונזרי (מפרשים מאכן דו זיא זענן אץ רען שטעטן בנימן ווארן דר שלאגין וויא זיא ישראל דריגן הובן אז גיטראפן ,אבר איך מיין דז זיא אירגנט קען ו ו ערי מ ז אן ריין זענן גילאפן ,דען זא האב איך פון אלטן לייכד טאן הערן ,רז די א מער מזר פון פילגש בגבעה הער גילאפן ווערן (Ed. Wilmersdorf 1718, 112b). Dieser Aeusserung nach war die Sage allgemein verbreitet, dass die Wormser Juden von Binjaminiten herstammen, welche aus Palästina nach Deutschland gezogen sind. Als die Quelle für R. Menachem Man, (a. a. O.) und Jechiel Heilprin (in סדר הדורות) ist wol die Darstellung Alexander Etthausens (30 ביתישראלab) anzusehen, wo zuerst Kimchi nacherzählt wird, dass die Binjaminiten sich in Worms niederliessen•

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