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Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur · 1879-01-01 · IV. (1879) · page 11

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Journal
Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
Volume
IV. (1879)
Date
1879-01-01
Page
– (sequence 11)
Language
German
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4 Es war das ein Schritt von nicht geringer Kühnheit, da Maimuni damals bereits im Greisenalter stand, währenddem Abulafia noch ziemlich jung war*), aber ein Erfolg schien ihm ,יחזיק בה ועשה לה מנים להעציבה הנה שבט מוסר מידכם לא סר Das Gleiche hat er im ,ומשפט מכם לא נעלם, ומי הקשה אליכם וישלם Sinne, wenn er die französischen Rabbinen daran erinnert, dass sie doch wohl wissen, wie man mit denen verfahre, die da brechen das Joch der Lehren — und jegliches Band der Pflicht zerstören — (Ib. p. 8 Q3*p לרעת משפט שוברי עול מנתקי מוסרות) *) Die Zeit, in der Abulafia mit den Rabbinen in Lunel und Nordfrankreich die Correspondenz hatte, die er selbst unter dem Titel Kitab al-Rasail zusammengestellt hat, lässt sich nur annähernd fixiren. In dem Briefe an Nachmani (Kobez III, 7a), der wahrscheinlich nach 1132 verfasst ist, berichtet er, dass er vor viel mehr als dreissig Jahren in einen Kampf gegen Maimuni’s Irrlehren sich eingelassen habe. Hier kann frühestens 1198 ge־ meint sein, da A. die Antwort M/s an die Rabbinen von Lunel kennt (Kitab, p. 9) und diese aus dem genannten Jahre stammt (Ygl. Geiger, Ges. Schriften 8. S. 91). Der Einwand, der gegen dieses Datum sich erheben lässt, dass nämlieh in M/s Sendschreiben an Josef Ibn Aknin (Einleitung Goldberg’s zu ברכת אברהם Beil. No. 2), welches 1503 Sei. 1191 (nach Grätz Gesph. 6 S. 356 A. 1. 1189) verfasst wurde, bereits von Briefen französischer Rabbinen über das Mischneh-Thora die Rede ist (vgl. Gross in Grätz’s Mtssehr. 1869 S. 21 A. 3), ist nicht stichhaltig, denn M. erzählt dort blos, dass, als er das M. Th. in Arbeit hatte, Briefe französischer und anderer Gelehrter ihm zukamen, in welchen er um die Yollendung desselben angegangen wurde:אך כבר באו אגרות חכמי צדפת וזולתם בשמותם ז״ל ותמהו על אשר נעשה ויבקשו ממנו השלמתו (d« Passus □מאותם שנתפשט אצל in der Tibbon’schen Uebersetzuag, die in der Maimuni’schen Briefsammlung Ed. Amst. 14b—17a und in Peer-ha-Dor No. 142 abgedruckt ist, kann daher nicht genau sein. Nach אצלם ist n<>ch מקצתו oder etwas Aehnliches einzuschalten). Das Sendschreiben an Ibn Aknin gehört übrigens unzweifelhaft dem 1.1190 an, da M. darin bereits von dem Tractate über die Auferstehung, den er veröffentlichen werde, Erwähnung macht und der Anlass, einen solchen zu schreiben, erst iu demselben Jahre hervortrat (1כאשר היתה בזאת השנה שנח את״קב הגיעו אלינו כתבים מקצת חברינו בבבל Kobez 11, 8b). Die. Zahl את״קג muss demnach in את“קר emendirt werden. Steht es nun fest, dass Meir Abulafia erst um 1199 an die Gelehrten v. Lunel geschrieben haben kann, so lässt es sich andrerseits nachweisen, dass die Correspondenz mindestens vor 1205 stattfand. Zunächst ist aus Kitab S. 29 (vgl. die Berichtigung in 8 הלבנון S. 95) zu ersehen, dass Maimuni in der Zeit, in der sie geführt wurde, noch am Leben war. Auch Jonatan ha-Kohen, an den Abulafia’s Schreiben adressirt ist (Kitab S. 15) soll bereits im J. 1205 aus dem Leben geschieden sein. (Juchasin Ed. Filip.

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