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Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur · 1877-01-01 · III. (1877) · page 198

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Journal
Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
Volume
III. (1877)
Date
1877-01-01
Page
– (sequence 198)
Language
German
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193 Brecher, dem die jüdische Wissenschaft manche schätzbare Leistungen verdankt, hat nach seinem Tode ein derartiges Werk zurückgelassen, das von seinem Sohne Dr; A. Brecher in Olmütz zu Ende geführt und von R. Kirchheim durch Hinzufügung wesentlicher Ergänzungen aus einem handschriftlich vorhandenen Werke Heidenheim’s, das ähnlich angelegt ist, vervollständigt, uns hier in einem dem Formate der Bär-Buxtorf sehen Concordanz angepassten Quartbande vorliegt. Der Herausgeber, dem die hier so mühsame Arbeit der Correctur zufiel, hat dieser Aufgabe seine ganze Sorgfalt gewidmet, so dass es als fehlerfrei anzusehen ist. Das Buch macht durch seine schöne Ausstattung auch der Buchhandlung, in deren Verlage es erschienen ist, alle Ehre und sollte, zumal es um einen mässigen Preis zu haben ist, als unentbehrliches Supplementheft zur BuxtorPsehen Concordanz von kei. nem Bibelkenner ungekauft bleiben. 22. Recherches sur fhistoire litteraire du quinzieme siede par Jules Dukas. (Laurent Maioli — Pic de Mirandole — Elie de! Medigo) Paris, Techener 1876 VII und 120 S. Der Inhalt dieser wissenschaftlichen Abhandlung, die im Jahre 1875 im Bulletin du bibliophile (Paris, Techener) erschien und unter vorstehendem Titel besonders herausgegeben wurde, wird durch die Ueberschrift: ״Notes bibliographiques sur un recueil d’opuscules trös-rares imprimes par Aide Fanden en 1497 et incidemment, sur le manuscript No. 6508 du Fonds latin de la bibliothöque nationale,“ die ihr vorgesetzt ist, genauer bezeichnet. Durch die Namen: Laurent Maioli—Elie del Medigo — Pic de la Mirandole, — die derselben folgen, wird auf die Männer hingewiesen, über deren Leben und literarische Thätigkeit hier neue Aufschlüsse geboten werden sollen. Der Verf. hat nämlich ein aus der Officin von Aldus Manutius in Venedig hervorgegangenes Druckwerk, ‘davon ein Exemplar in der bibiiotheque Mazarine auf bewahrt wird, einer sorgfältigen Sichtung unterzogen und über die vier Werke, die in diesem Sammelbande vereinigt sind, wie über deren Verfasser eingehende Untersuchiingen angestellt, mit denen die vorliegende Abhandlung uns bekannt macht. Von diesen Schriften gehören drei (No. 1, 2 u. 4) dem genuesischen Arzte und Philosophen Laurentius Maioli an, eine vierte (No. 3) kündigt sich als ״Questio Averrois in librum priorum traducta per Heliam hebraeum“ an. Diesem Opus, als dessen Autor bereits Steinschneider (Catalogus biblioth. Bodl. No. 4964) Elia del Medigo erkannt hat, widmet der Verf. ohne diese Ermittelung zu kennen, eine ausführliche Besprechung, (25—77) indem er nach einer genauen Darlegung seines Inhalts über das Leben und die literarisehen Leistungen des Uebersetzers sich verbreitet. Bei der streng kritischen Methode, mit der er zu Werke gieng, ist es nur zu bedauern, dass die in hebr. Sprache vorhandenen Nachrichten über Elia del Medigo ihm unzugänglich waren und, wie bereits an einem Beispiele 13

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