Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Journal
- Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Volume
- III. (1877)
- Date
- 1877-01-01
- Page
- – (sequence 197)
- Language
- German
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— 192 es eia kurzes Referat über Märtyrer der Chmel’schen Verfolgung, das von historiscbem Werte ist. Bei einer Darstellung derselben ist auf dieses sowie auf das unbeachtet gebliebene .פתח העובד von Gabriel Schossburg (ed. Amsterdam 1651) Rücksicht zu nehmen. — Der in Abraham Gedalja’s Comm. zum Jalkut öfter erwähnte Hillel ist der Commentator des Sifre, was No. 714 übersehen wurde. — In No. 766 wird irrtümlich Abraham für Jakob b. Abra ham Bassan genannt (vgl. auch dessen Approb. zu אוד עולם קטן). — In No. 943 ist das Cap. in dem Commentare zur Maimuniscken Logik, in welchem Mendelssohn sich über Ahron Gumperz’s מאמר המדע ausspricht, falsch bezeichnet, es ist das 4. (nicht das 14.) Cap. — Was der Verf. von מענה לשון (No. 1189, 1190) sagt, ist bereits Bassista u. a. bekannt, vgl. dagegen Zunz zur Gesch. u. Lit. S. 290 u. 291, wo als Beleg noch חקי דעת zu לורד. דעת Ed. Friedländer S. 10 hinzuzufügen ist. — Da der Verf. dieses Verzeichnisses dasselbe nicht für die ()Öffentlichkeit bestimmt hat, so ist manches unausgeführt geblieben und Anderes als eigene Entdeckung notirt, was auch sonsther bekannt ist (vgl. z. B. zu No. 214 Hock in Gal-Ed d. Th. S. 68). Die Bemerkungen des Verfassers, der ein gründlicher Bücherkenner war, ergeben aber desungeachtet über viele Einzelheiten neuen Aufschluss. Das Roest-Rosenthal’sche Werk, das als eine sehr bedeutsame Leistung auf dem Gebiete der hebräischen Bibliographie anzusehen ist, darf fernerhin bei Studien, die in dasselbe hineinreichen, nicht unbeachtet bleiben. 19. Ueber den jüdisch-deutschen Jargon, vulgo Kauderwälsch genannt, von Prof. Moritz Grünwald; Separatabdruek aus der Wochenschrift: ״Der ungarische Israelit.44 Budapest 1876. Schwarz. 11 S. Der Verf. kennt das Jüdisch-Deutsche aus der Umgangssprache. Dass es auch eine Literatur habe, scheint ihm völlig fremd zu sein. Bereichert wird diese hier (S. 6) durch ein — Vater-Unser! Das gut deutsche ״Schlachten“ soll von hebr. Schachat stammen (S. 11). Hoffen wir, dass das Streben nach Wissen, das der Verfasser besitzt, ihn in Zukunft auf andere Bahnen einleiten wird! 20. Concordantiae nominum propiorum quae in libris sacris continentur a divo patre Gideone Brecher inchoata ad librum Jeremia producta, finita demum a filio Ad 01 fo Brecher, Dr... Ad־ denda et corrigenda e libro inedito Sefer ha-Azamim viri erud. W. Heidenheiin, selegit R. K. Frankfurt a. M. Kauffmann 1876. 79 S. (Hierzu auch ein hebräischer Titel.) Eine Concordanz der biblischen Eigennamen war lange ein pium desiderium. Welche gute Dienste man von einer solchen bei exegetischen Studien erwarten kann, braucht kaum gesagt zu werden. Der gelehrte Dr. G.