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Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur · 1877-01-01 · III. (1877) · page 187

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Journal
Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
Volume
III. (1877)
Date
1877-01-01
Page
– (sequence 187)
Language
German
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182 allein der beabsichtigte Zweck wurde nicht erreicht und das zweibändige Buch liegt heute noch als Manuscript in der Pariser Nationalbibliothek (Catalogue No. 134 und 135), nur scheint eine grössere Einleitung, die er zu demselben geschrieben, untergegangen zu sein* **). Hr. Goldberg hat die Edition dieses Werkes unternommen, es aber nicht weiter als bis zu zwei Bogen gebracht. Es genügt auch, da die Nutzbarkeit dieses weit angelegten Werkes, das doch nur eine Concordanz mit Zugrundelegung eines anderen Systemes darbietet, in keinem Vergleiche zu dem Kostenaufwande steht, den seine Herausgabe erfordert, dass eine Probe von demselben gegeben wird. Von erheblicherem Werte wäre die Herausgabe der zerstreuten masoretischen Bemerkungen, da Levita hier oft aus ganz verborgenen Quellen geschöpft hat (Mas. ha־Mas. a. a. 0.) Den Plan und den mannigfachen Nutzen seiner Arbeit sezt Levita in der Vorrede (S. 3—6) mit durchsichtiger Klarheit auseinander. In der Reihenfolge der Stämme hat er sich Kimchis Wurzelbuch zum Muster genommen, das er früher mit seinen Glossen herausgegeben hat. In diesen wird manche Bemerkung, die hier in Kürze hingeworfen ist, ausführlich dargelegt. Der Editor hätte sich demnach das Fragezeichen zu באבדן מולדתי (אסתר ח' ו ) שהוא מק ודק ל ersparen können. Man muss מקור קל lesen. In der Glosse zu Rad. אבד bei Kimchi sagt Levita ausdrücklich, dass er אבדן für eine Infinitivbildung der Kai-Form von אבד halte. Nach Kimchi rad. אבס ist auch die Bemerkung zu אבוס S. 26 zu rectificiren והטב אשר נגור זה הפעל ממנו והוא ויקם שנותנים בו מאבל הבהמות בל״א קריפא (Krippe). Für ויקם ist מקום zu lesen; והטבן soll vielleicht והטוב heissen. In Wahrheit befremdlich ist die LA. ואמה für אמר in Rieht. 15, 2, welche S. 16 als die allgemeine hingestellt wird. Eine sorgsame Durchforschung des ganzen Manuscriptes dürfte sich für einen Mann von Fache als eine lohnende Aufgabe erweisen. וכתבתם בספרי הגדול אשר עמלתי בו עשרים שגה ומעלה וקראתי שמו ספר הזכרוגות אקוד. לאל ית׳ במהי־ה יצא משפטו לאורה כאשר נתתיך להדפיסו בעיר הגדולה פאריז אשר במלכות צרפת. In der zweiten Vorrede zu dem 1541 vollendeten Tischbi berichtet er, dass er eben im Begriffe sei, Meturgeman und S. ha־Sichronot zu veröffentlichen. **) In Tischbi sv. ארק gedenkt er derselben mit den Worten וכן אמרתי בהקדמתי בספר הזברונות כל ימי הייתי אדוק בפסוק ובדקדוק . Diesen Passus finden wir weder in der Dedication noch in den Prolegomenen. In den letzteren verweist er einmal auf diese Einleitung: התועלת הגי שיהיה הספר הזה כדמות תקין ספר. תורה כי בו יגיה אדם כל כ״ד ספרים במלוי וחסרון במלעיל ומלרע בקריין וכתיבין בתיקון סופרים באותיות גדולות וקטנות כאשר כתבתי• לעיל בהקדמתי.

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