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Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur · 1877-01-01 · III. (1877) · page 186

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Journal
Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
Volume
III. (1877)
Date
1877-01-01
Page
– (sequence 186)
Language
German
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181 פפר הזברונות חברו המדקדק ד אליהו בר אשר הלוי האשכנזי.10 זצ״ל. הוצאתי לאור מכ״י אשר באוצרות ספרי פאריס אני דוב גאלדבעוע חוברת ראשונה פראנקפורט תרל״ה לפ״ק. 8. IV. u. 28 S. S. Es gehörte zu den Lieblingswünschen Elia Levita’s, der mit seinen grammatischen und lexikalischen Schriften das lange vernachlässigte Gebiet der hehr. Sprachwissenschaft wieder wegsam gemacht hatte, sein Hauptwerk, an dem er mehr als zwanzig Jahre gearbeitet hatte, nämlich eine biblische Concordanz (Sefer ha-Sichronot), in der jede einzelne Wortform nicht nur verzeichnet, sondern auch masoretisch festgestellt wird, veröffentlichen zu können. Diese Arbeit hatte ihn schon vor dem J. 1520 beschäftigt, sie wurde aber nachher, als im J. 1527 (5. Mai) bei der Plünderung Roms durch die Franzosen, der grösste Theil des Buches ein Raub der Vernichtung Wurde, wieder unterbrochen. Schon hatte er die Idee, dasselbe fertig zu machen, vollends aufgegeben, als Georges de Selve, Bischof v. Lavaur, der im J. 1536 als französischer Gesandter in Venedig lebte, ihn, nachdem er aus dem noch in vereinzelten Resten zurückgebliebenen Werke den Plan desselben kennen gelernt, dringend dazu aufforderte, dasselbe zu Ende zu führen. Um das J. 1538 sendete Levita das fertige und Georges de Selve gewidmete Werk mit einem schmeichelhaften Schreiben an denselben zum Drucke nach Paris* *) jüdischen Schriftgelehrten mussten sich mit dieser Frage beschäftigen, weil die Erscheinung im Dornbüsche auf Jesus bezogen wurde. Justinus (pro Chr. apologia II p. 95b) schliesst eine Auseinandersetzung dessen mit den Worten nävreg dh lovdioi ytccl vvv ö1Sa0*&vtn9 rov ävcovof-iaGTOv &eov XeloilrjY.ivca rep Meoaei. *) Ueber den Gang der Arbeit giebt Levita einige Nachrichten in dem Widmungsschreiben an Georges de Selve (זורזו דסאלווא הגמון דעלאבור vergleiche Dukas Recherches sur l’histoire litteraire du XV. siede pag. 60 n. 2). Von der Wiederaufnahme derselben bis zu ihrer Beendigung verstrichen nicht mehr als 2 Jahre, da de* Selve, auf dessen Anregung dies geschah, zur Zeit der Vollendung des Werkes erst zwei Jahre als Gesandter in Venedig lebte und wol nicht früher mit Elia Levita in Verbindung stand (S. 1 erzählt Levita, dass de Selve bei ihm Unterricht in der hebräischen Sprache genommen und S. 2 sagt er, dass dieser seit zwei Jahren als französischer Gesandter in Venedig lebe. Levita war schon 1527 nach Venedig übergesiedelt; er lernte also wahrscheinlich de Selve erst kennen, als dieser dahinkam). In dem a. 1538 vollendeten Masoret ha־Masoret (Ed. SuJzbach 12b) berichtet er, dass er das Buch eben nach Paris geschickt, um es drucken zu lassen: והנה אנכי המחבר מרשתי במה עגיגים: וכללים מעגיגי המסורת אשר לא נמצאו בדברי הקדמונים

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