Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Journal
- Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Volume
- III. (1877)
- Date
- 1877-01-01
- Page
- – (sequence 179)
- Language
- German
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174 heit zu handhaben versteht, an manchen Stellen undeutlich wird, er spricht überhaupt gerade da kurz und unbestimmt, wo eine ausführlichere Darlegung erwünscht gewesen wäre. S. 11 a bemerkt er bei Erwähnung von Ps. 68, 18 ולהיות המלות מהרכבת האותיות נקראו רכב ושנאן ע שה בן ג נא ח משניות ואולי הוא משנתם ומאחד מהם משנהו ותלמוד. Es soll ein grammatischer Terminus Ibn-Ganach’s erklärt werden, der wie שנאן von שנה abzuleiten ist, Soweit uns bekannt ist, nennt er (c. 24) die Dualform משנה. Allem Anscheine nach will Tibbon, an diese Stelle anknüpfend, beweisen, dass das Wort משנה eine Zusammensezung aus zwei Dingen bezeichnet. Der Vordersaz ist vielleicht zu lesen: ולהיות המלות מורכבות מאוהיות נקראו מרכב ושנאן. Er will also sagen. Weil die Wörter, die aus Buchstaben zusammengesezt sind, so (murkabot) genannt werden, gemäss des Ausdruckes* Ps. 68, 18 (wo reclieb und schinan parellel und identisch sind), bildete sich Ibn Danach (die Bezeichnung) Mischna (für den dual) und vielleicht ist danach auch ihre (der Kabbinen) Mischna (genannt), weil Tradition und Auslegung in ihr vereint sind“. Nicht minder erklärungsbedürftig oder wenigstens bemerkenswert ist die Aeusserung 25b, dass Tausend in den meisten Sprachen mit demselben Worte wie Fünfzig bezeichnet werde, weshalb H. L. 8, 12 האלף fünfzig Lebensjahre bezeichnen soll. אמר וכי האלף לשלמה כלומר החמשים שנה כי כן נקרא האלף ברוב הלשונות כי בכלם חמשים פעמים עשרים אלף והאלף דנרין חמשין לטרין. Es fehlt auch nicht an Stellen, die durch Fehler verunstaltet sind*); der ungenannte Herausgeber ist über*sie hinweggegangen, währenddem er da, wo völlige Klarheit herrscht, Schwierigkeiten sucht**). Da Ibn Tibbon vom Midrasch und auch von der talmudischen Hagada, der er philosophische Ideen supponirt, ziemlich ausgiebigen Gebrauch macht, so wäre die Bezeichnung der citirten Stellen von Nuzen gewesen, zumal hie und da neue Lesearten auftauchen, wie z. B. für לפי שאין לו צל לישב בצלו (Mdr. zu II. L. 2, 8) hier richtiger לפי שאין לו ענף לישב בצלו gegeben wird. Ibn Tibbon macht sogar mit der älteren Mystik seinen Frieden. Metatron — der Mithra der Parsen, der in der jüdischen Theologie sein Heimatsrecht behauptet — vergeistigt sich im Kreise der jüdisch-arabischen Philosophie, *) Vorr. S. 1 Z. 9 f. שהקוים .1 שהקיים, S. 9 Z. 17 f. הטבעית .1 הטבעים, das Z. 31 f. קדום viell. קרוב, Z. 32 1. החמר .1 לחומר, Z. 11 f. י״ח .1 י״א, S. 11 Z. 16 v. u. f. בהקב״ה .1 בנקבות das. Z. 2 v. u. f. 8;ופרקליטץ .1 ופרקריןa (hier beginnt sonderbarer Weise eine andere Pagination) Z. 2 v. u. f. .1 טבע נובע, lüa Z. 20 f. 2) כאמרו כתור האדם .1 מאמרו כתוב האדם. Chr. 17, 17 wird angeführt) das. Z. 8 v. u. f. 11 ,מותאם .1 מות אםa Z. 6 v. u. f. .1 ומספר כב 14 ,ומספרם כ״ב אלףb Z. 1 v. u. f. נקבה .1 נקלה. **) 26a Z. 18 muss augenscheinlich heissen: ״ ר׳ חייא בריה דרי׳א ריפו אמרR. Chija Sohn Adda’s v. Jafo sagte“. Der Herausgeber macht ein Fragezeichen, währenddem blos ein Einblick in den Midr. zu H. L. 12, 8 ihm das Richtige gezeigt hätte.