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Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur · 1877-01-01 · III. (1877) · page 174

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Journal
Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
Volume
III. (1877)
Date
1877-01-01
Page
– (sequence 174)
Language
German
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169 von 24, aus so vielen Einheiten, als man Jahre zählt, und aus 12. Man hat daher nur su untersuchen, wie viel Producte von 24 die Jahreszahl in sich schliesst. Der Best, durch 12 vermehrt, muss dem Reste der durch 24 dividirten Moledziffer gleich sein. Der Tischrimoled d. J. 5625, mit dem ein neuer Cyclus begann, hat 284 Theile, 284:24 giebt den Rest 20, 5624:24 ergiebt als Rest 8, mit Hinzuzählung von 12 erhält man also 20. Die Fortsetzung der Probe für jeden beliebigen Moled, wie sie Ibn־Esra a. a. 0. angibt, brauchen wir als leichtverständlich nicht näher auseinander zu setzen. Wir wollen nur bemerken, dass er für die Division der Jahreszahl durch 24 eine wiederholte Subtraction von 24, 240, 4800 u. s. w. vorschreibt (הוצא שנות העולם בתחיבת המחזור ארבעה ועשרים ונו תעשה מאתים וארבעים [אם] יצאו לכד) was dasselbe ist. In der Begründung 4 a muss man also die in Klammern eingeschalteten Emendationen vornehmen מאזנים אחרים. טעם להוציא לשנות העילם בתחלת (1.המחזור כ״ד כי המחזור הס י״ט ןה;ה לכל שנה א׳ וטעש להוסיף י״ב ני בן ישאר מחלקי ב״ד (בהד״ד ני הם י״ט (י״ב .1) ונו׳. — Die Memorialverse lb enthalten eine neue Methode für die Moledberechnung. Sie vereinfacht die Multiplication der Cyclus-Moledüberschlisse dadurch, dass für je 10 Cykeln 1 T. 22/ג St. angenommen wird. Da nämlich der Ueberschuss einer solchen Decade 5 T. 21 St. 550 Th. beträgt, so kann man diese als eine Woche betrachten und braucht darum nur das zu einer solchen Fehlende — 1 T. 2 St. 530 Th. — in Rechnung zu ziehen; das erleichtert in so ferne die Berechnung, als man, nachdem 540 Th. 1/2 St. sind, für jede Cyclen-Decade 1 T. 22/ג St. annimmt und von dem Producte für jede 10 Th. d. i. so viele Theile abzieht, als Cykeln vergangen sind. In der 3. Zeile des Gedichtes ist dies angedeutet und 4 a klar begründet (והעם לקחת (1. יום אחד ושתי שעות וחצי לעשירית חסחזורים ני סימן יי המחזורים הנא הקן (הב-׳א תק״ן והגה יחסר להשלמה ז' ימים יום אחד ושתי שעות וחצי פחות י' הלקים ובי), aber im Gedichte (auch in Jeschurun h. Th. 4 S. 222), wie in dessen Erklärung 2 b ist diese Andeutung bis zur Unkenntlichkeit entstellt, hier lautet sie הלא אב וחצי ניסן dort הלא אב וחצי מיון, in Wahrheit ist zu lesen ״ .הלא א' ב! וחצי סימןIst doch 1 T. 2*/2 St. die Formel u. s. w. Da Ibn Esra in gewohnter Weise es oft dem Leser überlassen hat, sich seine Andeutungen verständlich zu machen, so wäre es nüzlich gewesen, diese Schrift überhaupt mit einem Commentare zu begleiten. Es sind nicht blos die mathematischen sondern mitunter auch ganz gewöhnliche Sätze, deren Sinn erst gesucht werden muss. So werden für den herkömmlichen Brauch* die auf einen Samstag fallenden Trauerfasten auf Sonntag zu verschieben (5 a), zwei Ursachen angegeben שאינם מן התורה ביום הבפורים ועוד שלא להקריב את האבל, sie seien nicht biblisch geboten und dann solle man die Trauer nicht näher herbeiführen. Durch lezteres wird aber nicht der Brauch der Verschiebung überhaupt sondern nur erklärt, warum sie nicht auf einen dem betreffenden Samstag vorangehenden Tag zurückverlegt werden. Es wird hier mit anderen Worten die talmudische These מקדומי פורענות לא מקדמינן (Meg. 5 a) ausgedrückt. Der Wert dieses Werkes wird dadurch erhöht, dass aus untergegangenen

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