Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Journal
- Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Volume
- III. (1877)
- Date
- 1877-01-01
- Page
- – (sequence 173)
- Language
- German
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168 Wir haben 296 abgelaufene Cykeln in reducirter Ziffernsumme 8 10 abgelaufene Jahre daher lOmal 3 30 red. 3 Da drei derselben Schaltjahre gewesen, so kommen hiezu 3 Für. 4 verflossene Monate sind anzunehmen 4 Zu dem Ganzen kommen für 204 Th. 6 Dies ergiebt die Summe 24 und dies reducirt 6 Man muss sonach in Ibn Esra’s obenangeführten Regel den Passus במאזנים השעד. in במאזנים עד תשעה emendiren. Er sagt somit: ״Probe: Es ist bekannt, dass die Zahl 30 aus drei abgeleitet ist, denn 10, 100, 1000 sind eigentlich in ihrem Ziffernwerte nur 1, wie die Knaben in Spanien (oder nach einer LA. in Büchern) rechnen lernen; 1, 10, 100; 2,20, 200, und so ist es bei allen (höheren Zahlen). Rechnen wir nun die Anzahl der Cyclen in dieser Weise zusammen, bis neun (d. i. bis sich nur einfache Zahlen ergeben), nehmen sechs dazu und merken uns, wie viel uns herausbekommen, verfahren in gleicher Weise mit den Theilen des Moled am Beginne des Cyclus und erhalten die früher gefundene Ziffer, so ist unsere Berechnung desselben richtig. Dann nehmen wir noch für jedes im Cyclus abgelaufene Jahr drei, und wenn darunter Schaltjahre gewesen, für jedes eins und addiren dies. So nehmen wir auch für jeden Monat eins.“ In der Begründung ist durch מן הקצה angedeutet, dass hier auch angegeben war, warum für jeden Cyclus eins angenommen wird. Die Erklärung dafür, dass für jedes Schaltjahr eins angenommen wird, ist begonnen, aber nicht ausgeführt und mit der für die Einrechnung der Monatsziffer vermengt. Indem wir die Lücken bezeichnen, stellt sich uns für den Text folge nde Fassung heraus: מאזנים טעם להוסיף ששה כי הם מאזני ר״ד חלקים שיש בראש המולדות וטעם (לכל לקחת לשנות המחזור לכל שנה ושנח ג* ג‘ בי הם הנשארים מן תתעו וטעם לכל המעוברות (del. המעוברות וטעם להוסיף לכל חדש אחד] כי התוספות לחדש אחד במאזני תשצ״ג אחד.] (.. .Lücke) להוסיף אחד ״Zur Prob e: Der Grund, warum 6 zugezählt wird, weil dies die reducirte Ziffernsumme der 204 Theile zu Anfänge der Cyclusperiode bildet, der Grund, warum von den Jahren des laufenden Cyclus für jedes je drei ge־ nommen werden, weil sie sich als Ziffernsumme von 876 ergeben, der Grund, für jedes Schaltjahr hinzuzufügen [.und der Grund, das für jeden Monat eins addirt wird], weil der Monatszuschuss nach der Ziffernsumme von 793 eins beträgt“. Ibn-Esra stellt (lb) noch eine zweite Probe für die Richtigkeit einer Moledziffer auf, bei der wiederum in der Begründung, wie sie am angegebenen Orte gegeben wird, durch einen verwirrenden Fehler das Verständniss erschwert ist. Er geht hier von folgenden Berechnungen aus. Die Zahl der Theile, welche im Cyclus Vorkommen — 595 — ist 24 X 24 +19, enthält also lauter Producte von 24 und so viel Einheiten als ein Cyclus Jahre hat. Die Zahl 204, welche bei der Bestimmung des Moled zu Anfänge eines Cyclus hinzugefügt wird, ist 8 X 24 -f- 12. Eine solche Moledziffer besteht also aus x (24 x 24 + 19) + (8 X 24) -|-12, d. i. aus lauter Producten