Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Journal
- Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Volume
- III. (1877)
- Date
- 1877-01-01
- Page
- – (sequence 77)
- Language
- German
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Nachkommen nach aller der wisse und gewonheidt, als sie bisher gegebin und gehalten sind, vnd des zu mehrer Sicherheit und Rechten vrkund so han wir vnsser königlich Ingesigel an diesen brief gehangen. Datum anno XLIX feria sexta ante diem beati Joannis Baptistae. Nachdem dieses Geschäft abgeschlossen war erliess Carl IV folgendes Schreiben (vergl. Senkenberg Selecta VI): Wir Carle von Gotts gnaden Römischer König zu allen Zeitten mehrer des Reichs vndt König zu böheimbb etc. bekenen und thun kundt öffentlich mitt diessem brieffe, allen denen die Ihn sehen hören oder lessen wann wir umb unsser und des Reichs kündliche not der Statt und den bürgern zu Frankffurt unsser lieben getreuen, die Juden, unsser Cammerknechte daselbst versetzt vndt verpfendet haben für eine genante Summa gelts, als in brieffen, die wir In darüber geben haben vollkommenlicher ist begrieffen u. wir die vorgenannte bürgern in unseren brieffen Verheissen haben und geloben den Churfürsten brieffe zu schaffen in aller massen alss die Hochgebornen Rudolf Pfalzgraff bey Rhein u. Hertzog in Bayern unsser lieber Fürst und Schwager und Ludwig Fürst in Bayern unser liebes Fürst vnd Oheimb itz, undt im brieff geben haben besiegelt undt die andere Churfürsten geben sollen. Darumb geloben wir besonders vor dem Ehrwürdigen Gerlach Ertzbischof zu Maintze unsseren lieben Fürsten undt Neven, dass Er auch seine versiegelte geben soll ihn all der Masse als andere Churfürsten ohne gevehrde. Mitt vrkund diesser brieffs versiegelt mitt vnserem königl. Inssiegl der geben ist zu Frankffurt nach Christus gebürt 1349 an Peter undt Pauls abends in dritten Jahre vnser Reiche. Im Jahre 1358 verkaufte der Erzbischof Gerlach von Mainz die Juden an die Stadt Frankfurt. Wir geben dieses Actenstück ebenfalls nach einer Copie vom 16. Juli 1723. Dasselbe lautet: Wir Gerlach von Gottes Gnaden des Heiligen Stuhls zu Meintze, Ertzbischoffe des heiligen Römischen Reichs in diessen Landten Ertzcanzler, Thun kundt allen Luden, die diessen Brieff sehend oder hörend lessen, dass Wir mit Wissen, Heissen vnd