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Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur · 1877-01-01 · III. (1877) · page 57

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Journal
Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
Volume
III. (1877)
Date
1877-01-01
Page
– (sequence 57)
Language
German
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salem zurück 129). Auch Simon b. Schetach, der Schwager des Königs, der durch Angeber bei diesem angeschwärzt wurde, fühlte sich um diese Zeit in seiner Nähe nicht sicher. Er nahm wahrscheinlich in einem in den ostjordanischen Ländern gelegenen Orte seinen Aufenthalt. Nicht gar lange darauf wurde er aber, als parthische Gesandte bei Hofe ihn zu sehen wünschten, wieder zurückberufen 130). Die dadurch herbeigeführte Annäherung an Jannai hatte den Erfolg, dass Simon b. Schetach seinen Platz wieder im Synhedrium einnahm. Namentlich scheint der König in den letzten drei Jahren seines Lebens, in welchen er von einer Fieberkrankheit heimgesucht war 131), gegen die Pharisäer duldsamer geworden zu sein. Die ausnehmende Nachgiebigkeit gegen dieselben, die er vor seinem Tode seiner Frau und Nachfolgerin Salome empfahl, kann nicht einem augenblicklichen Stimmungswechsel entstammt sein. Er mochte, da er sich selbst mit Eroberungsplänen noch 129) J. Chag. II, 2 (vgl. ib. Synk. 6, 6 und zwar nach dem Texte in Juchasin Ed. Filip. p. SO) יהודה בן טבאי הרון בני ירושלים בעון ממני חיה נשיא (מפגין ליה קביל עליה) ערק ואזל ליה לאלכפנדדיאה והיו בני ירושלים כותבין מירושלים הגדולה לאלכסנדריאה sS נשיא ואני יושב עגומה עליו (ואני יושבת (j. S. הקטנה ער מתי ארוסי יושב אצלכם (בעלי שרזי בתוכה (J.ג׳ אסתרא wofür vielleicht גו אסכדיא zu lesen) בביתי) פירש מיתי גו אילפא (al. עגוסה (עגונה א״ל הד מן (J. מה דוות חסירא (וחפידא הוות (J. אמר דבירה מרתא דביתא דקבלתן (יאות דקבלתן תלמידוי ר׳ עיינה הוות שברה א״ל הא הדתי גבך חדא דחשדתני וחרא דאסתכלת בה אמרית יאייא ברייא (J. לא אמרת אלא *עובדא וכעס עלוי ואזל (ואיקפד עלוי ומית (J. בדיוויה). In b. Sota 47 a und Synh. 107 b (der uncensirten Ausgaben) wird dasselbe über Josua b. Perachja berichtet, doch ist daraus, dass Simon b. Schetach den Brief der Jerusalemer nach Alexandrien sendet, klar, dass auch hier der Name Jehuda b. Tabbai einzusetzen ist. Nach der LA. in Juchasin war J. b. T. bereits Nassi, als er nach Alexandrien zog. Die Empfindlichkeit, mit der er die Zumutung, als habe er sich an dem Anblicke einer schönen Frau ergötzt, zurückweist, lässt ־sein Essäerthum durchbiicken. 130) J. Berach. 5, 2, Nasir 7. 2, Gen. rab. c. 01, Koh. rab. fol. 92, b. Berach. 48 a. An letzterem Orte wird dieses Factum in die Yerfolgungsperiode (94 bis circa 84) gesetzt. In diese gehört es auch nach Sota 47 a (כד הוא קא קטיל ינאי מלבא לרבנן שמעון בן שטח אטמרינהי אחתיה). Der Angabe in Kusari III, 65 dass Simon b. Schetach, (der dort als Eidam Jannais erscheint) nach Alexandrien geflüchtet sei, liegt wahrscheinlich eine Verwechslung desselben mit Juda b. Tabbai zu Grunde. Nach j. bab. mez. 2, 5, Deuter, rab. c. 3 muss er in der Nähe einer von Sarazenen bewohnten Gegend seinen Aufenthalt gehabt haben. Vielleicht hatte ihm der Araberkönig Aretas in seinem Reiche ein Asyl geöffnet. 131) Jos. ant. 13, 15, 5.

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