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Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur · 1877-01-01 · III. (1877) · page 26

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Journal
Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
Volume
III. (1877)
Date
1877-01-01
Page
– (sequence 26)
Language
German
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die Frau des ״Joakim“ war, ״den der König der Babylonier neben sieb auf den Thron erhoben hat“ 53) und spricht nur vermutungsweise davon, dass Susannas Mann ein anderer Joakim gewesen sein kann. Diese beiden Namen Jo ja kirn und Jo jach in wurden oft verwechselt, so dass Hieronymus ein Wort darüber zu sprechen für gut findet54). Es steht somit ausser allem Zweifel, dass Susanna die Frau Jojaehin’s war. Wir werden nun den Bericht des Midrasch mit ganz anderen Augen lesen. Ein näherer Einblick! und wir erkennen sofort dieselbe Susanna, die uns in dem griechischen Apokryphon entgegentritt. Su~ sanna giebt selbst im Angesichte des Todes ihre Keuschheit nicht preis, die Frau Jojachins bewahrt in der Stunde der Versuchung ihre Reinheit und Sittsamkeit. Susanna ist im Begriffe ein Bad zu nehmen, 55) da lauern die beiden Aeltesten ihr auf; auch die Frau Jojaehin’s verlässt ihn, um ein Reinigungsbad zu gebrauchen56) und endlich steht was diese Vermutung zur Gewissheit erhebt, der Name Susanna (Schoschanna, Rose) in einer so augenfälligen Beziehung zu dem der Frau Jojachin’s zugeschriebenen Ausrufe ״ich habe etwas wie eine rothe yqd\111ax1y rqict errj layat rbv viov l(0anel[t, Ico ayal^t, rbv xct1 la%oviav, juard rbv 7taraqa xqarrjGavra {leraytoiiiiG&rjvca aig BaßvXcova, Gvv rolg X017toig, 10g Ttqöxatrca ״ rbv da zfavivjl ytctl rovg rqalg rcalöag rfjg Ttaqovarjg cclyualtoolag layai. Toyrov da layat, y.al rfjg JEcoadvvrjg ävöqa aXvcn' ytal 7t1&avbg olöyog. (Georg. Syncellus chronogr. 218). 1 58) Ep. ad Origenem p. 45 xai. ravra rfj ßaGiXacog aijrcbv yav0f.1avov yvvatxl Ia)0cxaif.1, ov Gvvd'qovov 7ta7coL1qro 6 BaßvXtavlwv ß aGiXavg. Origenes (ad Afric. c. 14) versteht es auch nicht anders, als dass Jojachin hier genannt wurde. 54) Nemo igitur putet eumdem in Danielis principio esse Joacin, qui in Ezechielis exordio Joachim scribitur. Iste enim extremam syllabam Chin habet, ille Cim (Com. in Daniel 1,1). Dieser Verwechslung macht sich auch Hippolyt (Anm. 52) schuldig, wenn er Jojachin nach dreijähriger Regierung in die babylonische Gefangenschaft geraten lässt, währenddem solches in Dan. 1, 1 von Jojakim berichtet wird. 55) 3E7ta '&vf,1rjGa XovGaGd'ai (Th. 15). Als Grund wird dafür angegeben, dass es an diesem Tage heiss war (ori vxcvf.1ct r\v). Zacuto (Juchasin Ed. Filipowski p. 238) erzählt, dass sie damit eine religionsgesetzliche Pflicht erfüllen wollte (.והיתה ערומת טובלת מנדחד). 56) וטהרה וטבלה (Lev. rab. 1. c.)

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