Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Journal
- Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
- Volume
- II. (1876)
- Date
- 1876-01-01
- Page
- – (sequence 210)
- Language
- German
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204 mentar zu 1, 4, ־wo שמן בשמן שיורק sinnlos ist, aber sofort ver- Stand lieh wird, wenn dafür nach der 1. Recension /שמך כשטן שי gelesen wird. Ib. wird nach derselben Parallele ומ״ם מיין ישר׳ in ,יומ״ם מיין מושך וכ in Comm. zu 1, 7 zu מתערבת כעטיה in מתעטפת zu emendiren sein u. dgl. Uebrigens haben wir von dem Herausgeber über die Schriften Ibn Esra’s noch eine ausführliche Abhandlung in einer Edition des kurzen Daniel-Commentars zu erwarten (pref. p. IX). Wir hoffen, dass er auch die handschriftlichen Texte der gedruckten Commentare einer Untersuchung unterziehen wird, die noch manchen erheblichen Ertrag an neuen Aufklärungen ergeben kann. VII. אגרת הוכוח בביאור ההסכמה אשר בין התורה והחכמה לר׳ שם טוב בר' יוסף אבן פלקירה ו״ל. Dialog zwischen einem Orthodoxen und einem Philosophen von Schem-Tob b Josef Palquera, nach den Editionen von Constantinopel und Prag herausgegeben von Dr. Adolf Jellinek. Wien 1875, Brüder Winter 8°. 20 S. Wer die Vorrede Schein ־ Tob Ibn Palaquera’s zu seinem Moreh- Commentare, in welchem er die Grenzen, innerhalb welcher die Lehren der Philosophen für ihn Berechtigung haben, klar bezeichnet, gelesen hat, wird auf den ersten Blick erkennen, dass der vorliegende Dialog, in welchem ein Frommer, der die auf dem Wege der Speculation gefundenen Theorieen für gefährlich oder mindestens für überflüssig hält, und ein Weiser, dem ״sie zur Vertiefung und Läuterung des Glaubens als notwendig erscheinen, darüber ihre Meinung austauschen, ihn und keinen anderen zum Verfasser hat. Der Klasse der lezteren gehörte er selbst an und es ist für ihn ebenso eine ausgemachte Sache, dass die Religion des Judentums und die Philosophie der Araber sich in unverkennbarer Uebereinstimmung befinden, wie er davon überzeugt ist, dass die metaphysischen und ethischen Principien der offenbarten Lehre auch den Philosophen als unumstössliche Voraussezungen gelten (s. Moreh ha-Moreh S. 4). Die harmonistische Vermittlung zwischen den Glaubenslehren des Judentums und den Theorieen der arabischen Philosophie bis in alle Einzelnheiten derselben durch-