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Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur · 1876-01-01 · II. (1876) · page 194

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Journal
Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
Volume
II. (1876)
Date
1876-01-01
Page
– (sequence 194)
Language
German
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188 Jerobaams Zustände eintraten, die die Thronfolge auf lange unterbrachen. Diese füllen einen Zeitraum von 14 Jahren aus und enden damit, dass Sacharja 6 Monate in ungestörtem Besize der Herrschaft ist. Man )»raucht nur die Schilderung, die Hosea (c. 7) von den Vorgängen in Israel entwirft, zu lesen, um sich eine solche halb anarchische Periode in dem Zehnstämmereiche denken zu können. Dass zwischen Pekach und Hosea ein Intervall liegt, wie G. S. 475 annimmt, ist klar, doch muss man festhalten, dass P. im 20. Jahre seiner Regierung von Hosea ermordet wurde. Dies soll in 15, 30 angegeben werden. Dass hier das 20. Jahr seit Jotam als Datum angenommen wird, während dieser überhaupt nur 16 J. regierte, geschieht vielleicht in Rücksicht darauf, dass der Name Achas’ nicht erwänt werden sollte, ehe von den! früheren gleichzeitigen Könige Pekachs, Jotam, die Rede war; indess ist das Datum in der Peschittho anders gegeben. Bei weiterem Eingehen auf Einzelnheiten dürfte noch Manches, was der Verf. annimmt, sich nicht als stichhaltig erwreisen, doch wird man bei den vielen neuen und richtigen Aufklärungen, die hier über manche entweder noch gar nicht berührte ■oder bisher streitige Punkte in der Geschichte dieses Zeitraums geboten werden, für die wenigen Mängel reichlich entschädigt. Das Nebensächliche umgehend und dennoch auch das Geringste, das zur Beleuchtung und vollständigeren Erkenntniss der historischen Vorgänge dient, beachtend, hat es der Verfasser verstanden, in ebenso saehgemässer als anziehender Darstellung ein treues und lebensvolles Bild dieser schon so oft behandelten Periode der jüdischen Geschichte zu geben. 11. Jüdisch-arabische Poesien aus vormuhammedischer Zeit. Ein Specimen aus Fleischer’s Schule als Beitrag zur Feier seines Jubiläurns von Franz Delitzsch. Leipzig, Dörflling & Franke, 1874. 8°. (4 -f 40 S.) Zunächst eine Gabe der Huldigung, die der Schüler dem ״Lehrer ohne Gleichen“ dem gefeierten Meister der orientalischen Wissenschaft,

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