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Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur · 1876-01-01 · II. (1876) · page 157

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Journal
Jahrbücher für jüdische Geschichte und Litteratur
Volume
II. (1876)
Date
1876-01-01
Page
– (sequence 157)
Language
German
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151 Dass R. Achats Name in den gr. Hai. erwänt wird, hat zuerst Rappaport (Nachträge zu den Biogr. S. 81) bemerkt und nachher Reifmann (a. a. 0. S. 7) gründlicher nachgewiesen. Der neueste Herausgeber der gr. Halachot (Warschau 1874), A. S. Traub, hat durch die Anzeichnung der Parallelen darauf geführt, dass zalreiche Stücke aus den Scheeltot wörtlich in Simon Kijara’s Sammelwerk übergegangen sind. Merkwürdig ist eine R. Acha zugeschriebene Erläuterung zu Ps. 74, 9, die Petrus Galatinus (De arcanis catholicae fidei p. 318) aus dem Bereschit rabbah des R. Mose Ha-Darschan mittheilt שאל ר' נטרונאי מהו דכתיב אותותינו לא ראינו... אמר לו רב אחא זה נאמר על פריצי הדור שלא יאמינו לאותות שיעשה משיח צדקנו ויאמרו עליו כי פועל במכשפות ושטות הטומאה וכי אותם האותות לא היו אותם שנתנבאו על המשיח ואם היו כי הם לא היו יודעים גם לא היה להם נביא שימר להם שהיו (i. e. (הנביאים הראוי שיביא מאמתיות דבריו ואם לא שיחר p אמתיות ולב (ולו .1) היה לו (שקר .1) גוחי (נבא?) ולוה אמר הנביעד (הנביא עד .1) מתי אלהי יחרף צר ינאץ אויב שמך לנצח שלא יסבול דברים כאלו. Acha v. Schabacha und Natroi, der Famulus, der ihm vorgezogen wurde, konnten wol, als der Pseudo-Messias Abu-Isa von Ispahan auftrat (745), ein Gespräch dieses Inhalts geführt haben (für נטרונאי wäre dann נטרוי zu lesen). Es ist aber auch möglich, dass Acha Rohen b. Mar, Gaon v. Pumbadita, im J. 857 und Natronai II (G. v. Sora 859—869) die Beziehung der obengenannten Schriftstelle aufzufinden suchten. Zunz (g. Vortr. S. 293 Anm. b) hat nur die erste Hälfte dieses Stückes excerpirt. Er führt war. Es ist daher nötig, den dort herrschenden Irrtum zu beseitigen. J. G. führt nämlich das. eine Stelle aus den gr. Hai. (12b 13 a ד,יבא דיהבר ליה כסא לקדושי וכוי) an, die aber, mit לא יצא schliessend (man muss vor דאמר מד in den gr. Hai. nach dem Citate bei J. G. noch die Worte ולא צריך לאד,דורי קדישא einfügen), bei ihm noch eine Fortsezung hat וגבי זמן דיוה״ב אמר שמואל היכי דטעמין ליה אחריני גמאן דטעיס מברך דמי. Der Herausgeber, Hr. Bamberger, meint, diese Worte wären ein Zusaz Ihn Giat’s, und gibt sich viele Mühe, diesen Passus richtig zu stellen. Man braucht sich aber dazu nicht sehr anzustrengen, sondern den einfachen Wortlaut in’s Auge zu fassen. Die Worte וגבי זמן דיוה״באמר sind nichts weiter als eine zweite Anführung aus den gr. Hai. und zwar aus H. Berach. c. 6 (8 a), wo die Erörterung über זמן ביוה״ב mit der Folgerung schliesst ש״ם כל היבי דטעמין ליה אחריני במה דטעים מברך דמי. Ein unkundiger Ab- Schreiber hat aus der so häufig vorkommenden Abbreviatur מניה =) ש ״מ V°t#) irrtümlich שמי d. i. שמואל gemacht. Durch diese unzweifelhafteRectification werden Ibn Giat’s Worte durchwegs verständlich.

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